Altes Papier, jede Menge Gips, Strumpfhosen und Herbert der Glaskopf: So einfach geht das

Für einen Zeitungsleser braucht man: Eine Perücke, zwei Strumpfhosen, alte Schuhe, alte Anziehsachen, Gipsbinden, einen Glaskopf, Wasser und viel Zeitungspapier. Du brauchst auf jeden Fall einen, der dir hilft. Dann geht der Spaß los: Als erstes brauchst du den Glaskopf, die Gipsbinden und Wasser. Die Gipsbinden in das Wasser tunken und auf den Glaskopf legen und glatt streichen. Es müssen zwei Schichten gelegt werden. Du darfst nur auf einer Seite gipsen, sonst geht der Gips nicht ab. Als erstes die Vorderseite und dann die Rückseite. Dann musst du dir von einem Helfer den Arm ausleihen. Dazu musst du die Gipsbinden in das Wasser tunken, auf eine Hälfte des Armtes legen und glatt streichen, du brauchst zwei Schichten. Von dem Arm musst du zwei machen, einen linken und einen rechten. Nun brauchst du die Strumpfhosen. Die musst du mit Zeitungspapier stopfen. Und beide Strumpfhosen aufeinander stecken, so dass du Arme und Beine erhälst. Nun musst du den Zeitungsleser anziehen und Hände und Kopf daran stecken. Setze dem Zeitungsleser die Perücke auf. Fertig ist der Zeitungsleser.
Maren Flörsch
Um einen Zeitungsleser zu bauen, braucht man zwei Damen-Strumpfhosen, Gipsbinden, Krepptesa und einen Glaskopf – wir nannten ihn Herbert – und natürlich viele Zeitungen.
Damit wir alle ordentlich arbeiten konnten, teilte unsere Lehrerin uns in vier Gruppen auf. Eine Gruppe musste Mathe lernen, die zweite Gruppe Deutsch. Die dritte Gruppe hatte viele Zeitungen zerknüllt und in die Damenstrumpfhosen gesteckt. In der Zwischenzeit hat die vierte Gruppe die Gipsbinden eingeweicht und den Glaskopf damit verklebt. Außerdem haben sie Handabdrücke aus Gips gemacht.
Nach fünfzehn Minuten haben die Gruppen gewechselt.
Die beiden Strumpfhosen haben wir zu Armen und Brust sowie Bauch und Beinen zusammengenäht. Dann haben wir die Figuren angezogen. Die Mutter bekam eine Bluse und einen Rock. Der Vater bekam einen Pullover und eine Hose. Das Kind bekam ebenfalls einen Pullover und eine Hose an.
Da der Gips erst trocknen musste, konnten wir erst drei Tage später weitermachen.
Jetzt mussten wir nur noch die Gipsteile gerade schneiden und mit Krepptesa zusammenkleben. Dann wurde alles an den Puppen befestigt. Wir haben den Puppen noch Perücken, Hüte und Schuhe angezogen – und fertig waren die Zeitungsleser.
Annika Stork
Für einen Zeitungsleser braucht man zwei Damenstrumpfhosen, Gipsbinden, einen Kleiderbügel und Herbert den Glaskopf. Außerdem den Arm eines Kindes, alte Zeitungen, eine Perücke, alte Anziehsachen, Schuhe, Draht und fleißige Helfer. Jetzt geht es los mit dem Spaß. Ihr nehmt den Draht und fädelt ihn durch die Strumpfhosen. Dann braucht ihr Kinder, die gerne Zeitungen zerknüllen. Eine Strumpfhose wird randvoll mit Zeitungskugeln gefüllt. Die zweite auch, nur nicht ganz voll, denn sie muss ja über die erste drüber passen. Jetzt habt ihr schon mal Arme und Beine. Nun geht es weiter mit den Armen und dem Kopf. Ihr nehmt Herbert und schmiert ihm das Gesicht mit Gipsbinden ein und lasst ihn trocknen. Solange Herbert mit dem Gipsgesicht herumsteht, könnt ihr mit den Armen weiter machen. Ihr nehmt wieder die Gipsbinden und schmiert den Arm des Kindes bis zur Hälfte ein (und das Eincremen vorher nicht vergessen). In der Zeit ist Herberts Gipsgesicht getrocknet. Einer nimmt es vorsichtig ab und legt ihn an einen sicheren Platz. Dann werden Herberts Hinterkopf und die andere Hälfte des Armes eingegipst. Den anderen Arm genauso eingipsen. Dann befreit ihr Herbert von seinem Giposhinterkopf und klebt beide Hälften zusammen. Die Armhälften werden auch zusammengeklebt. Jetzt baut Ihr den Zeitungsleser zusammen. In die obere Strumpfhose wird ein Loch geschnitten und der Kleiderbügel hineingesteckt. Die Strumpfhosenarme und -beine werden angezogen. Socken und Schuhe nicht vergessen. Dann kommt der Kopf auf den Bügel und die Gipsarme werden auf die Strumpfhosenarme draufgeklebt. Die Perücke kommt auf den Kopf und die Zeitung in die Hand. Fertig ist euer Zeitungsleser.
Malena Maifarth
Weitere Bauanleitungen haben auch Jocelyne Jurgeit, Jule Schenkel, Ronja Schickling, Lisa Olsson, Vanessa Juric und Jana Zimmermann geschrieben. Die „Main-Spitze“ wird sie in der zweiten Projektwoche veröffentlichen.