Von Niklas Grimm,
Julius Hornbach
und Benedikt Gräff
BINGEN Ist Ihnen vielleicht schon einmal durch den Kopf gegangen, was Jugendliche in Bingen vermissen? So stellten die drei Schüler der achten Klasse des Stefan-George-Gymnasiums Bingen Nachforschungen an. Da es sie besonders interessierte, was sich die Jugend in Bingen an Angeboten wünscht, erhoben sie im Namen der AZ eine Umfrage im Rahmen des Projekts „Schüler lesen Zeitung“ im Binger Stadtzentrum.
Sechs Rubriken abgefragt
Es wurden zehn Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren interviewt. Sie befragten diese in folgenden sechs Rubriken: Sportangebote, Freizeitangebote, Museen, Bibliotheken, Schnellimbissrestaurants, Gastronomie. Wenn Sie selbst durch das Stadtzentrum Bingens gehen, würden Sie sich nicht ein schönes Großraumgeschäft wie in Mainz, Wiesbaden oder Frankfurt wünschen? Diese Frage stellten die drei Gymnasiasten der Binger Jugend. Das Ergebnis war recht erstaunlich. 90 Prozent der Befragten bemängeln die Tatsache, dass es in Bingen zu wenig Geschäfte gibt.
Ältere Vergleichsgruppen
Aus diesem Grunde würden sie ein Großraumgeschäft oder eine „Shopping Mall“ begrüßen. Anschließend erhoben die Schüler eine weitere Umfrage bei zwei anderen Alterklassen (18-50 Jahre, 51-80 Jahre) um einen Vergleich zu erzielen. Hierbei ergab sich, dass nicht nur die Jugend, sondern auch die beiden älteren Vergleichgruppen derartige Einkaufsmöglichkeiten befürworten. Fazit der Umfrage ist, dass man sich Gedanken um das Binger Stadt- und Einkaufsleben machen sollte.