Die Sucht im Internet hat viele Gesichter. Eins dieser Gesichter sind sogenannte MMORPG’s (Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiele). Das große Suchtpotenzial dieser Spiele liegt darin, dass sie immer erweitert werden durch neue Gegenstände und Rüstungen. Außerdem enden diese Art Spiele nie, das heißt, dass sie gegen Bezahlung für eine bestimmte Spielzeit gekauft werden können. Diese Zeit nutzt man, um seinen Charakter zu stärken. Mit jedem LVL (Niveau) bekommt man mehr Stärke und Gesundheit dazu. Man kann auch bestimmte Gegenstände erst ab ein bestimmten LVL tragen. Es gibt viele Spiele dieser Art – hier einige der populärrsten: World of Warcraft, Lineage2, Dark Age of Chamalot.
Besonders beliebt sind PVP-Spiele (Spieler gegen Spieler), in denen man seinen gestärkten Charakter gegen andere Spieler antreten lässt, um sie zu besiegen. Es sind auch Fälle bekannt, wo es zu Gewalttaten kam. In Japan hat ein Mann seinen Freund wegen eines Schwertes in so einem Spiel getötet hat. Der Freund hatte sich das Schwert geliehen und es dann verkauft, worauf der andere ihn getötet hat.
Diesen Bericht verfassten René Keller und Patrik Schumann.