FLUGHAFEN Schülergruppe verschafft sich einen Eindruck von den VIP-Services / 33 000 Gäste im Jahr kommen hierher

WIESBADEN / FRANKFURT. Die Klasse Deutsch 3 der FIS Wiesbaden besuchte vor einiger Zeit die VIP-Services des Flughafen Frankfurt. In einem Artikel schildern die Schüler den Tag. Der Besuch der im Januar 2017 wieder eröffneten Lounge im Transitbereich B des Terminal 1 fand im Rahmen des Projektes Schüler lesen Zeitung statt und wurde von Herrn H. Wohlleben und H. Gomolluch von der Fraport AG begleitet.

Die Schüler nahmen im Konferenzzimmer Platz und interviewten Karina Kombargi vom Vertrieb der Frankfurt Airport VIP-Services. Zusammen mit Frau Kombargi sind die Schüler durch die luxuriösen Räumlichkeiten gegangen (darunter die Blue Royal Suite und die Red Royal Suite).

Acht private Suiten stehen zur Verfügung

Insgesamt gibt es in der VIPLounge B acht private Suiten mit eigenem in Marmor gefliestem Badezimmer, die Club- Lounge mit Bar, Tischkicker und Spielkonsolen und eine Cigar- Lounge auf insgesamt 1300 Quadratmetern. Neben dieser Lounge betreiben die VIP-Services noch zwei weitere Lounges. Die Lounges haben von 4.30 bis 23 Uhr geöffnet. Welchen Service kann der Gast erwarten? Wer etwas essen oder trinken möchte, kann sich entweder in der Club-Lounge in gemütlichen Sesseln wohlfühlen und mit Getränken verwöhnen lassen oder Essen von der Speisekarte bestellen. Wünscht der Gast, dass seine Privatsphäre geschützt wird, kann er eine Privat- Lounge hinzubuchen. Auch kann er eine Besprechung im Konferenzraum abhalten. Zum Duty-Free-Shopping können die Fluggäste in den Transit-Bereich hinaus laufen oder über die hauseigenen Tablets bestellen und anliefern lassen. Sogar kleine Haustiere sind willkommen. In der VIP-Lounge gibt es keine Uhren und jeder Gast wird individuell betreut. Die Betreuer sorgen dafür, dass die Gäste ihr Flugzeug nicht verpassen. Wer dort arbeitet, muss immer höflich sein und sollte verschiedene Sprachen sprechen, sowie dem Gast „auf Augenhöhe begegnen“, erläuterten die Fachleute. Jede VIP-Lounge hat eine private Sicherheitskontrolle. Die Frankfurt-Airport-VIP-Services haben eine eigene Fahrzeugflotte mit 20 Fahrzeugen der Luxusklasse, darunter eigene Busse, einen Porsche Panamera und zwei Maserati. Sollte ein Gast einen Arzt benötigen, gibt es die Fraport Klinik auf dem Flughafengelände.

Ungefähr 33 000 Gäste werden jährlich in der VIP-Lounge betreut. Der Preis beginnt bei 330 Euro für die erste Person, jede weitere Person bezahlt 180 Euro. Unabhängig der Buchungsklasse und der Fluggesellschaft kann jeder Fluggast den VIP-Service buchen. Essen und Getränke sind im Preis enthalten. Auf die Frage nach ihrer aufregendsten Begegnung antwortete Karina Kombargi, dass es die Begegnung mit Chuck Norris gewesen sei, der mit seiner Frau und seinen Bodyguards nach Frankfurt kam. Aber auch andere berühmte Gäste wie Königsfamilien, Politiker, Autoren, Künstler oder ganze Fußballmannschaften halten sich in der VIP-Lounge auf.