Schüler der Theodor-Heuss-Schule blicken hinter Kulissen einer Geschäftsstelle der Sparkasse

Von
Michael Heinze
Acht Hauptschüler aus der Klasse 8b der Hechtsheimer Theodor-Heuss-Schule waren gestern zu Besuch in der Weisenauer Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Mainz. Im Rahmen des AZ-Projekts „Schüler lesen Zeitung“ gewannen die Jungen und Mädchen Einblicke ins abwechslungsreiche Arbeitsleben eines Bankkaufmanns.
„Sinn und Zweck der Aktion war es auch, den jungen Leuten den sinnvollen Umgang mit Geld näher zu bringen“, resümierte Sparkassen-Öffentlichkeitsarbeiter Wolfgang Iltis. „Im Prinzip haben sie alles kennengelernt, was ein Berater gegenüber dem Kunden machen muss. Die Schüler waren mit Eifer bei der Sache, da war ein komplettes Interesse zu bemerken.“ Das bestätigte Burkhard Wörth, stellvertretender Leiter der modernen Filiale in der Portlandstraße. „Die Jugendlichen haben aufmerksam und neugierig das Treiben in der Geschäftsstelle beobachtet“, urteilte Wörth. „Sie haben Fragen gestellt zum Bargeldverkehr oder wie das mit dem Geldautomaten, den Schließfächern und der Alarmanlage funktioniert.“
Iltis und Wörth betonten, dass keinesfalls nur Abiturienten oder gute Realschüler die Perspektive hätten, einen Ausbildungsplatz bei der Sparkasse zu ergattern. „Auch Hauptschüler haben realistische Chancen, wenn sie die Bewerbungshürden meistern“, machte Wörth deutlich. „Es müssen allerdings sehr gute Hauptschüler sein, die Eindruck hinterlassen und entsprechende Umgangsformen mitbringen – das ist das A und O für den Bankberuf.“ Bei dem einen oder anderen der acht Schüler könne er sich durchaus vorstellen, dass er den Einstellungstest meistert.
„Es war für uns sehr interessant, einmal hinter die Kulissen zu gucken“, erzählten die Schülerinnen Liridona Mehmeti (15) und Daniela Borrell (14), die vor allem vom Tresor im Keller beeindruckt waren. Über ein Praktikum rechnen sie sich Chancen auf einen Ausbildungsplatz aus. „Wir haben einen guten Notenschnitt und wollen auch noch unseren Realschulabschluss machen.“