WIESBADEN Die aggressiven und brutalen Videospiele werden oft als Ursache für Gewalt unter Kindern und Jugendlichen angesehen. Diese so genannten Ego-Shooter-Games, in denen nur sinnlos rumgeballert wird, sind ab 16 oder 18 Jahren erhältlich. Kinder unter 16 Jahren, die diese Spiele erhalten, bekommen einen schlechten Eindruck, was man mit Waffen alles anrichten kann. Sie sind fasziniert von diesen Spielen und sitzen Tag und Nacht an der Konsole. Die spielenden Kinder werden zwar immer besser, verlieren jedoch jeden Kontakt zur Außenwelt. Ein anderer Grund für Gewalt ist der schlechte Freundeskreis. Jeder möchte sicherlich ganz oben in einer Clique stehen. Dazu muss man sich Respekt vor den anderen verschaffen und Mutproben bestehen.Um Gewalt vorzubeugen, muss man nach den Ursachen der Probleme fragen. Betroffene Jugendliche brauchen eine Bezugsperson, zum Beispiel einen Vertrauenslehrer, der nach den Problemen und Gründen fragt und sie zusammen mit den Jugendlichen versucht zu lösen.
Sven Kuntze, Klasse 8b der Werner-Von-Siemens-Schule, Wiesbaden