Monzinger Grundschüler wissen jetzt viel mehr über die AZ

red. MONZINGEN Die Schüler der Klasse 4 c der Monzinger Grundschule mit ihrer Klassenlehrerin Marianne Benninghoven nahmen mit Begeisterung an dem AZ-Projekt „Schüler lesen Zeitung“ teil. Es fand großen Anklang bei den Schülern, berichtet die Lehrerin. Jedes Kind erhielt zwei Wochen lang täglich ein Exemplar der AZ. Bei einem „Zeitungsfrühstück“ mit Kaffee oder Tee wurde morgens jeden Tag zu Beginn des Unterrichts erst mal gelesen, was so Interessantes in der Zeitung steht. Anschließend ging es an die Arbeit.
So wurde markiert, was genauer unter die Lupe genommen werden sollte. Zusammenfassungen, Ausschneiden von Artikeln und eigene Beiträge dazu waren dann tägliche Aufgaben. Eine Projektmappe füllte sich schnell mit dem Material, das die Schüler sich zusammenstellten. Was bedeutet „dpa“ und was meint man mit „red“? Die Sprache der Zeitung scheint so kompliziert für Grundschüler zu sein. Nicht mehr nach dem mehr als zweiwöchigen Projekt! Alle waren sich einig: Das Projekt hätte noch länger gehen sollen.
Zum Abschluss des Projektes „Schüler lesen Zeitung“ wollte man natürlich auch am Wettbewerb für das kreativste Klassenfoto teilnehmen. Die Idee der Klassenlehrerin war: Wir „verpacken“ unseren Klassenraum mit Zeitungen und fotografieren die Schüler Zeitung lesend und mit Zeitungskopfbedeckung.
Engagierte Eltern hatten mit Begeisterung die Klasse mit den ausgelesenen Zeitungen à la Christo verpackt. Es war ein Event großer Klasse. Alles – aber auch alles – wurde mit Zeitung verpackt: alle Tische und Stühle, Mülleimer, Regale, vergessene Sachen auf den Tischen, Waschbecken, Lehrertisch, sogar der Wischmopp! Die Überraschung am nächsten Tag für die Schüler war grandios! Total neue Welt!
Ein Schüler schrieb später darüber, wir durften den Vormittag in der wunderbaren Zeitungswelt verbringen.
Den guten Abschluss fand die Klasse 4c zu diesem Thema mit einer Besichtigung der „Mail Wing“-Agentur in Simmertal, wo die Kinder unter anderem einen Brief mit der eigenen Adresse falteten, ihn in ein Kuvert steckten, zuklebten, und verschicken. Als Abschiedsgeschenk gab es dort die selbst entworfene Klassenzeitung in Farbe für jeden.