VRM-Bildungsoffensive „Schüler lesen Zeitung“ startet im November

Von
Susanne Müller
Die nächste Runde der Bildungsoffensive der Verlagsgruppe Rhein Main und ihrer Partner Sparkasse Worms-Alzey-Ried, Boehringer Ingelheim und Norske Skog steht vor dem Start. Nun, nach den „Großen“ der Klassen acht bis zehn sind wieder Grundschüler der Klassen drei und vier an der Reihe, sie dürfen die Zeitung entdecken vom 17. November bis zum 6. Dezember. Täglich gibt’s für die angemeldeten Klassen die WZ im Klassensatz, die Lehrer erhalten Unterrichtsmaterial von „Promedia“, das die Aktion pädagogisch und organisatorisch betreut.
Texte verstehen
Mit der Bildungsoffensive soll erreicht werden, dass jungen Menschen vom Grundschulalter an den kompetenten Umgang mit Medien und Informationen erlernen sowie die Fähigkeit erhalten, geschriebene Texte zu verstehen und zu produzieren – und auch Leseinteresse zu entwickeln. „Das sind Schlüsselqualifikationen in der modernen Informationsgesellschaft“, erläuterte Volker Rathay, Marketing-Leiter bei der Sparkasse, den Pädagogen, die gestern zum Vorbereitungsseminar für das kommende Grundschulprojekt in die Räume des Geldinstituts gekommen waren. Rund vier Millionen Erwachsene in Deutschland könnten nicht ausreichend lesen und schreiben, so Rathay – diese erschütternde Tatsache sei beim diesjährigen Weltalphabetisierungstag am 8. September erneut ins Gedächtnis gerufen worden.
Techniken beherrschen
Doch wer im Leben „nach oben kommen“, wer an der Gesellschaft teilhaben und zu Wohlstand kommen wolle, müsse diese Kulturtechniken beherrschen. „Um dies zu fördern, sind wir gerne Partner bei ,Schüler lesen Zeitung`, so Rathay.
Peter Königsberger, stellvertretender Chefredakteur dieser Zeitung, warb gestern zum Auftakt bei den Lehrern dafür, die Zeitung als „hochaktuelles Schulbuch“ einzusetzen, sie zum Teil der der pädagogischen Arbeit zu machen. Mit dem Medium könne im Unterricht auch sehr gut die deutsche Sprache in den Blickpunkt genommen werden: „Das ist nicht selbstverständlich, sondern täglich auch eine Herausforderung“, sagte der Medienprofi auch im Hinblick auf die eigene Arbeit.
53 Klassen
Die Kompetenzen Lesen, Schreiben und Inhalte verstehen könnten von Kindern und Jugendlichen nicht frühzeitig genug erworben werden: „Deshalb freut es mich umso mehr, das diesmal 53 Klassen aus 18 Schulen teilnehmen.“