Gedanken zum Ausstieg aus der Atomenergie

HOFHEIM Ohja, natürlich, Atomkraftwerke sind sehr sicher und stellen daher ja überhaupt keine Gefahr da. Nein, natürlich nicht, nur dann, wenn der Restmüll nicht direkt entsorgt wird und irgendwo vor sich hin strahlt. Ach, und natürlich wenn Leute auf die Idee kommen sich etwas Plutonium zu holen, um irgendwelche anderen Leute umzubringen, aber ansonsten ist das alles völlig gefahrlos.
Achso, wir müssen das Zeug auch noch irgendwo lagern? Oh, für mehrere tausend Jahre, damit es nicht mehr ganz so sehr giftig ist? Pf, kein Problem, sollen sich doch unsere Nachfahren drum kümmern.
Nach alternativen Energien suchen? Och, warum denn, hat doch bisher auch so geklappt! Die sind umweltfreundlicher als Atomkraftwerke? Oha, egal, es würde ja nur Geld kosten in dem Gebiet zu forschen. Ja, eigentlich wollen wir ja die Atomkraftwerke still legen, aber das müssen wir noch abstimmen. Oh, Mist, kein einheitliches Ergebnis! Tja, dann bleiben sie wohl doch nur für die nächsten fünf Jahre an, vielleicht auch acht Jahre oder zehn, hm, vielleicht auch 15 Jahre. . .na danke!
Warum nutzen wir denn nicht einfach die alternativen Energien und schalten die Atomkraftwerke ab! Was ist daran so schlimm?! Oh, stimmt ja, das kostest Geld, viel Geld. Irgendwie geht es immer um Geld. Aber man hat Geld dafür, eine neue Straße anzufangen, festzustellen, dass sie am falschen Platz ist und fünf Meter weiter rechts wieder hinzubauen. Dieses Geld einfach sparen, indem man mal nachdenkt? Nein, das geht natürlich nicht. Nicht zu vergessen sind wir immer noch eines der wohlhabendsten Länder der Welt! Was soll also das Ganze?! Mit dieser Atomkraft-Politik steht uns, wortwörtlich, eine strahlende Zukunft bevor. . .
Katharina Buch, Klasse 8d der Main-Taunus-Schule, Hofheim