Schüler gewinnen Besuch bei Rhein Papier

kis. MAINZ / HARGESHEIM / KÖLN Zugegeben, am Anfang war sie etwas skeptisch. Die Besichtigung eines Papierwerks – war das das Richtige für Grundschüler? Doch jetzt ist Dagmar Reik-Joost, Lehrerin an der Mainzer Goethe-Grundschule, restlos begeistert. „Es war toll, den Kindern hat es sehr gut gefallen.“
Die dritte Klasse der Goetheschule hatte den Besuch bei „Rhein Papier“ in Köln-Hürth gewonnen – und zwar beim Wettbewerb „Schönstes Klassenfoto“, der im Rahmen der Aktion „Schüler lesen Zeitung“ ausgeschrieben wurde. Siegreich war auch die vierte Klasse der Grundschule Hargesheim, die ebenfalls mitgenommen wurde auf die große Reise Richtung Köln. „Schon im Bus war Party-Stimmung“, lacht Dagmar Reik-Joost.
Und die gute Laune riss nicht ab. Bei der Werksbesichtigung des großen Papierherstellers, der bei der „Schüler-lesen-Aktion“ Partner dieser Zeitung ist, bestaunten die Kinder die riesigen High-Tech-Maschinen – und den gewaltigen Berg aus Altpapier. Nach Herzenslust durften sie darin herumstöbern – „und sich mit Kindermagazinen eindecken“, erzählt Hans Ganß, Hargesheimer Schulleiter. Kindgerecht, abwechslungsreich und sehr gastfreundlich sei der Besuch bei Rhein Papier gewesen.
Besonders spannend fanden die Kinder, wie viele Papiersorten es gibt, und dass für die Herstellung gar nicht so viele Bäume gefällt werden müssen, weil Rhein Papier mit Unmengen von Altpapier arbeitet. Das Thema wird zumindest die Goethegrundschüler sobald nicht mehr loslassen. „Im nächsten Schuljahr werden wir Papier selbst herstellen“ – das hat Lehrerin Reik-Joost ihren Schülern fest versprochen.