Der Waldwunderweg bei Licherode hat elf Stationen / Häuser, Höhlen und ein ganz neues Instrument aus vielen Hölzern

Am Dienstag wachten wir um 5.30 Uhr auf. Da das Frühstück erst um 8 Uhr war, habe ich Witze vorgelesen. Nach dem Frühstück begrüßten wir Sabine. Auf einer Wiese am Waldrand spielten wir „Fledermaus und Nachtfalter“. Ein Kind wird als Fledermaus erwählt, cirka 6 Kinder als Nachtfalter. Die Fledermaus bekommt eine Augenklappe auf. So musste sie die Nachtfalter fangen. Damit sie eine Orientierung hat, darf sie „Fledermaus“ rufen. Die Nachtfalter müssen dann „Nachtfalter“ sagen. Im Wald spielten wir noch „Fotografen“, „Vogelmutter füttert ihre Kinder“ und Bäume-Raten. Sabine erklärte uns auch, wie man Bäume unterscheidet und welche Blätter zu welchen Bäumen gehören.
Patrick Tiefel

Am Morgen sind wir zum Waldsportplatz gegangen und haben Spiele gespielt. Ein Spiel ging so, dass jeder ein Bild von einem Tier auf den Rücken bekommen hat und es durch Fragen erraten musste. Wir spielten auch ein Fledermausspiel: Ein paar Kinder sind Bäume und stehen im Kreis. 5 Kinder sind Nachtfalter. Ein Kind kann die Fledermaus sein und bekommt eine Augenbinde. Die Fledermaus muss die Nachtfalter fangen. Dann sind alle in den Wald gegangen und haben mit verbundenen Augen Bäume ertastet. Mit gesammelten Ästen konnten wir eine Höhle bauen. Die Walderkundung war ziemlich interessant.
Leonie Wojta

Im Wald haben wir ein Namensspiel gespielt. Außerdem noch „Fledermaus und Nachtfalter“ und ein Spiel, bei dem man ein Tier auf den Rücken geklemmt bekommt, Fragen über sein Tier stellen und es so erraten musste. Im Wald haben wir viele Spiele gespielt, zum Beispiel „Baum wiederfinden“, „Sachen fühlen“ und „Klick“. Am besten hat mir das Vogelnestspiel gefallen. Da mussten wir viele bunte Zahnstocher sammeln und in unser selbstgebautes Nest legen. Sabine, unsere Teamerin, hat uns viel erklärt, zum Beispiel, wie man eine Fichte und eine Kiefer unterscheidet. Viele Kinder haben eine Hütte gebaut, aber einige haben ihre Hütte wieder kaputt gemacht. Es gab auch viele Fotografen. Nach dem Mittagessen sind wir zum Waldwunderweg mit elf Stationen gegangen. Der Tag war toll und man konnte was bei Sabine lernen.
Mareike Spinnler

Bei der ersten Übung auf dem Waldwunderpfad mussten zwei Schüler an die Enden eines gefällten Baumes und hineinschreien. Der andere hört das Schreien dann so, als würde der Schreier direkt vor ihm stehen. Bei der zweiten mussten wir aus Holz und Steinen kleine Häuser bauen. Bei noch einer anderen mussten wir Weitsprung üben. Es gab auch ein Holzinstrument, bei dem man mit einem Schlegel auf Holzarten schlägt. Beim „Auge des Insektes“ mussten wir durch ein Rohr gucken, durch das man alles so wie ein Insekt sieht. Es war schade, als der Tag zu Ende war.
Hendrik von Heydebreck