Mädchen als Kriminologinnen beim BKA

Von
Sarah Beicht
Wie schon seit vielen Jahren fand erneut der Girls‘ Day in vielen Arbeitsbereichen, die typisch für Männer sind, statt. In ganz Deutschland schnupperten über 132 000 Mädchen in Kanzleien, Handwerksbetriebe oder Computerfirmen hinein. So auch im Bundeskriminalamt Wiesbaden (BKA). Etwa 50 Schülerinnen stellten sich den Herausforderungen, die ein Kriminologe normalerweise zu bewältigen hat. Die Mädchen wurden in Gruppen aufgeteilt und zu verschiedenen Aufgabenbereichen gebracht. Als erstes kam das Einsatztraining. Die Mädchen bekamen sofort eine – ungeladene – Pistole, mit der sie auch das Zielen übten. Als nächstes war die Selbstverteidigung an der Reihe. Es wurde gelernt, sich gegen Ohrfeigen oder Angriffe zur Wehr zu setzen. Ein weiteres Highlight für die Mädchen war der Hindernisparcours, der alles Gelernte abprüfte. Später standen der Tatort und die Verbrecherfahndung im Vordergrund. Beim Abnehmen von Fingerabdrücken, beim Erstellen von Phantombildern und bei der Spurensicherung konnten sich die Mädchen austoben. „Der Girls‘ Day beim BKA ist spannend und interessant“, meinten alle Teilnehmerinnen begeistert.
Die Autorin ist Schülerin der Klasse 9e, Maria-Ward-Schule