Gewalt an Schulen / Drohungen

Von Jessica Michalke und Anna Huber
Chaos an deutschen Schulen: Gewalt auf dem Schulhof, zerstörte Klassenzimmer, Lehrer am Rande des Nervenzusammenbruchs. In der Rütli-Schule in Berlin fast schon Tagesordnung. Drohungen und Tadel bewirken scheinbar nichts mehr und viele Lehrer haben Angst vor ihren eigenen Schülern.
Ein Handy-Verbot an der Helmholtz-Schule Neuköln soll organisierte Massenschlägereien verhindern. Auch die gewalttätigen Jugendlichen in den „Schnupperknast“ zu schicken, wurde bereits vorgeschlagen.
Währenddessen engagiert sich die Jugendzeitung Bravo mit der Aktion „Schau nicht weg“ gegen Gewalt unter Teenagern. „Bei Gewalt darf man nicht wegschauen“ meint Rapper Smudo von den Fantastischen Vieren. „Die beste Waffe ist, wenn die Schläger wissen, sie werden beobachtet.“
Auch Rapstar Bushido will helfen: Er besuchte die Plievier-Hauptschule in Berlin-Wedding, um mit den Schülern über Gewalt und die Gründe dafür zu diskutieren. Allerdings bleibt es fraglich, ob jemand, der für seine extremen Liedtexte bekannt ist, der Richtige für so einen Besuch ist. Trotz allem, man sieht; die Lehrer werden unterstützt, so dass man auf ein baldiges Ende der Gewalt an den Schulen hoffen kann.
Die Autorinnen besuchen die 8b der Realschule Lerchenberg