Die 4c der Staudinger-Schule besuchte das Mitmachlabor beim Chemie-Unternehmen BASF

Von Tobias Sahlender und Susann Schröter, Klasse 4c, Staudinger-Schule Worms
Die BASF hat so ziemlich in allem, was wir haben und benutzen, bei der Herstellung ihre Hände im Spiel. Die 4c der Staudinger-Schule durfte jetzt einmal hinter die Kulissen schauen.
Als erstes wurde mal geklärt, was der Begriff „BASF“ überhaupt bedeutet: Nämlich Badische Anilin und Soda-Fabrik. Wir konnten auf einem Foto sehen, wie groß die BASF ist, und zwar riesig! Kaum vorstellbar, dass die BASF am Rhein einen eigenen Hafen hat, der über vier Kilometerlang ist.
Anschließend wurden wir mit der Zeitlupenschleuder in drei Bereiche des Labors katapultiert, in denen sich die Kinder Paul Polymer und Nelly Natron, sowie Dr. Blubber immer neue Experimente ausdenken, und die Forscherarbeit konnte beginnen: Wir konnten erforschen, wie viel der neu erfundene „Superabsorber“, der sich als Pulver entpuppte, aufsaugen kann. Heraus kam, dass ein Körnchen das hundertfache(!) seines eigenen Gewichtes aufsaugen kann. Als wir das erfuhren, waren wir ganz schön verblüfft. Deshalb ist er auch in Windeln zu finden, da er aufquillt, wenn er mit Wasser in Berührung kommt. So kann man fühlen, ob das Baby in die Windeln gemacht hat.
Dann konnten wir einen kleinen Abschnitt der BASF, der aus LEGO gebaut wurde, bewundern. Anschließend wurde von uns ein Gruppenbild gemacht.
In der zweiten Station ging es in die Vergangenheit, wo wir unter anderem sehen konnten, wie die Leute damals Sachen wogen, und konnten versuchen, Öl von Wasser zu trennen. Wie viele Tropfen Farbe auf ein Quadrat passten ohne zu verlaufen, konnten wir selbst ausprobieren. Dann ging es in die Mitmachausstellung, wo auch ein Zimmer auf dem Kopf stand! In der Ausstellung konnten wir unter anderem sehen, was die BASF alles herstellt. Das ist eine ganze Menge!
Anschließend ging es zur dritten und letzten Station, wo wir herausfinden sollten, mit wie viel Stärke, Kakao, Milchpulver und Zucker ein Pudding cremig wird, was nicht alle von uns herausfanden, aber dann wurde es verraten. Und, dass es keiner vergisst, gab es auch noch das Rezept zum Mitnehmen. Aber mehr wird nicht verraten, denn ein guter Forscher plaudert nicht alle seine Geheimnisse aus.
Auch die anderen Forschungsergebnisse wurden fein säuberlich in ein Laborbüchlein eingetragen, das jeder am Anfang bekam. Zum Abschluss gab es für uns kleine Forscher im weißen Kittel noch eine tolle Urkunde und Aufkleber. Das war doch mal ein tolles Erlebnis!