Erster hessischer Jugendkongress mit 105 Teilnehmern und Ministerpräsident am Edersee

Vom 19. bis 21. September waren Kerstin Jehle und Astrid Hesse, die Schulsprecher des Max-Planck-Gymnasiums, beim ersten Jugendkongress. Hessen war das erste Bundesland, das einen veranstaltete. Eingeladen worden waren sie per E-Mail. Die Veranstaltung fand in Vöhl am Edersee statt.
105 Schulsprecher, Pfadfinder, Schüler im Alter von 15 bis 21 Jahren versammelten sich dort. Als sie am Freitag angekommen waren, gab es um 16 Uhr eine Begrüßung mit der Vorstellung von vier Themen, die bearbeitet werden sollten: Klimawandel, zukunftsfähige Arbeit und globale Herausforderungen sowie soziale Eingliederung, Demografie und Migration, Thema der Gruppe von Kerstin und Astrid.
Am Samstag erstellten die Gruppen „Mindmaps“, zu Dingen, die falsch sind und wie man sie perfekt machen könnte. Am Nachmittag gab es einen Ausflug ins Nationalparkzentrum im Buchenwald, wo es natürlich viel um die Natur ging. Abends spielten Schülerbands aus der Edertalschule in Frankenberg.
Am Sonntag durften die Teilnehmer ihre Vorschläge Roland Koch und anderen Politikern vorstellen. Jedes der ungefähr 20 Projekte schaute sich der Ministerpräsident genau an, später versprach er noch, den Beteiligten eine Rückmeldung zu geben, wie die Zukunft ihrer Projekte aussehe.
Auf die Frage, was Kerstin und Astrid gut und nicht gut gefallen habe, antworteten sie, dass sie es gut fanden, so engagierte Jugendliche zu treffen und etwas bewegen zu können. Nicht so gut gefallen hatte ihnen, dass ihnen wenig Zeit geblieben sei, zu diskutieren. Sie sagten ebenfalls, dass alle Teilnehmer sich einen zweiten Jugendkongress wünschten.
Nina Kaldemorgen und Katharina Schuller, 7c