Vierte Klassen der Westhofener Otto-Hahn-Schule starten Bildungsprojekt der Verlagsgruppe

Von
Susanne Müller
Die Buben und Mädchen der Otto-Hahn-Schule nehmen wie weitere 48 Grundschulklassen teil an der Bildungsoffensive der Verlagsgruppe Rhein-Main. In diesem Rahmen sollen die Schüler herangeführt werden an das Medium Tageszeitung und es begreifen als ein stets aktuelles Schulbuch. Drei Wochen lang gibt’s dazu für die Pennäler täglich die WZ druckfrisch im Klassensatz, und die Lehrer erhalten begleitendes Unterrichtsmaterial.
Gestern stand zur Eröffnung die Zeitung in ganz besonderer Weise im Mittelpunkt: Die Kinder der Klassen 4 a, b und c hatten mit ihren Lehrerinnen Sonia Dávila-Gómez, Ulla Baberske und Adelheid Keth Musikalisches und Sportliches vorbereitet. Im Zeitungsrap zeigten die Jungen und Mädchen, was die Zeitung kann und was sie selbst rhythmisch drauf haben. Ein bisschen gemogelt wurde allerdings bei der Präsentation der 4 a: Hier stemmten die Jungs „schwere“ Gewichte – die allerdings federleicht, weil aus Zeitungspapier gebastelt waren. Nicht ganz echt war auch eine Gitarre aus Zeitungspapier. Trotz allen Scheins gab es reichlich echten Beifall für die jungen Akteure – auch für die Darsteller der Geschichte über ein „großes keckes Zeitungsblatt“, das sich durch die Welt bewegte, vorbei an liebevoll gestalteten Wänden und Fenstern.
Mehrere Wochen hatten sich die Schüler vorbereitet für die gelungene Eröffnungsschau, die nun auch vor den Schulkameraden wiederholt werden soll. Dies zumindest regten die Lehrerinnen an und auch der Vertreter des Sponsors Sparkasse Worms-Alzey-Ried, Sven Löber, an – damit auch alle anderen wissen, was die Kinder sangen: „In der WZ steht alles drin, darum hat Lesen so viel Sinn“.