Die Reporter der Klasse 4a der Grundschule Weilbach fragten: Wie steht es heute eigentlich um die Landwirtschaft hier bei uns?

Wir haben beim Zeitungsprojekt der „Main-Spitze“ mitgemacht. Jeden Tag bekamen wir die „Main-Spitze“. Wir untersuchten verschiedene Zeitungsartikel und wollten auch einmal selbst einen Artikel in der Zeitung schreiben. Unsere Klasse 4a interviewte dafür Bauern in Weilbach. Wir haben uns in Gruppen aufgeteilt und Fragebögen geschrieben. Dann haben die Gruppen die Telefonnummern und die Adressen der Bauern herausgesucht. Ein Bauernhof ist gar nicht mehr als Bauernhof erkennbar, vier Höfe liegen an der Hauptstraße, es gibt fünf Aussiedlerhöfe.
Mishale Rabus und Tom Reimers

Am Samstag waren wir auf dem Hof Erhard. Opa Klausi bat uns herein. Wir fragten ihn, ob wir über den Hof in der Zeitung berichten dürfen. „Meine Tochter kommt gleich runter, die könnt ihr dann befragen“, sagte Opa Klausi zu uns. Als die Tochter runter kam, interviewten wir sie.
Der Hof ist seit 1963 in Betrieb. Die Felder, die zum Hof gehören, sind insgesamt 40 Hektar groß. Der Hof hat sehr viele Tiere: Es gibt 25 Pferde, 220 Schweine, fünf Rinder und drei Hunde. Der Hof hat einen Stall für die Schweine und zwei Ställe für die Pferde. Die Pferde werden dort von anderen Leuten untergestellt. Dafür müssen sie allerdings Miete bezahlen, weil die Erhards die Pferde ja auch pflegen und füttern. Den Tierarzt und das Sonderfutter müssen die Mieter selbst bezahlen. Die Tochter des Bauern Erhard, der der Hof gehört, arbeitet auch noch beim Hof Remsperger. Die Erhards können von ihrem Hof leben. Nach dem Interview machten wir noch ein paar Fotos von dem Hof und den Tieren und streichelten die Pferde. Dann fuhren wir nach Hause.
Cara Badeck und Laura Heil

Am Montag waren wir beim Aussiedlerhof Scherer. Dort interviewten wir Herrn Scherer über seinen Hof. Früher hatten die Scherers viele Schweine. Heute ist ihr einziges Tier ein Wachhund, der immer bellt, wenn Besuch kommt. Die Scherers bauen jetzt Getreide und Obst an und verkaufen es. Herr Scherer zeigte uns seine Hallen. Es gibt noch eine Halle mit Maschinen, die aber noch nicht fertig ist. In der Kühlhalle bekam jeder einen Apfel. An der Wand steht das Gründungsjahr: 1963.
Janik Pfitzner und Sylvan Germer

Am Freitag waren wir beim Bauernhof Fasel. Den gibt es schon seit 1970. Er ist noch immer in Betrieb, hat aber keine Tiere mehr. Früher hatte er Milchkühe. Sie fütterten ihre Milchkühe mit frischem Klee, Futterrüben und Heu. Heute wird der Hof von der Familie Fasel allein betrieben. Die ganze Familie muss dafür täglich elf Stunden arbeiten. Der Hof hat sehr viele Gebäude: eine Scheune für die Maschinen, drei Ställe, ein Wohnhaus. Die Fasels haben ihre Felder in Weilbach, Diedenbergen und Marxheim. Angebaut werden Weizen, Sommergerste, Zucker- und Futterrüben. Die Familie braucht für die Feldarbeit Schlepper, Spritze, Hänger, Mähdrescher, Bodenbearbeitungsmaschine, Pflug, Egge und Sämaschine. Die Fasels können von ihrem Hof leben.
Julia Schoßland und Jenny Günther

Auch wir wollten einen Bauern interviewen. Wir trafen uns bei Yun und riefen diesen Bauern an. Aber leider wollte er sich nicht interviewen lassen.
Lukas Urban, Yun Chang und Philipp Weil