Anstieg der Besucherzahlen beim VCW

WIESBADEN Seit seinem Aufstieg in die Erste Bundesliga im Jahr 2003 erfreut sich der 1. VC Wiesbaden großer Beliebtheit im ganzen Rhein-Main-Gebiet. Mit der neuen Halle soll die Erfolgsgeschichte weitergehen.
Wenn der VCW ein Heimspiel hat, ist die  Halle am Konrad-Adenauer-Ring in Windeseile voll. „V ,V, VCW!“, so feuern die Fans ihre Mannschaft an, egal ob nur drei Sätze oder bis zum Tiebreak gespielt wird. Etwa 1200 Menschen fiebern jedes Mal mit – und die stammen keineswegs alle aus Wiesbaden. Als einzige Mannschaft der Ersten Bundesliga in der Umgebung lockt die Truppe Volleyballfreunde aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet an. Die Besucherzahlen sind seit dem Aufstieg stetig gestiegen.
Doch nicht nur auf Grund dieser Erfolge soll am Platz der Deutschen Einheit eine neue Halle gebaut  werden. Im Gespräch mit dem Geschäftsführer des VC Wiesbaden, Detlef Sieber, erfuhren wir, dass in die neue Halle zwar 2500 Leute hineinpassen, sie aber hauptsächlich wegen der Höhenvorgaben der Bundesliga gebaut wird. Die Halle am Zweiten Ring ist zu niedrig für die Liga. Bis zum Ende der Saison 2008/2009 gibt es zum Glück noch eine Sonderregelung, dank der man in der alten Halle spielen kann, doch dann muss der Neubau fertig sein.
„Mit den Parkplätzen wird es auch keine Probleme geben“, meint Detlef Sieber, „da die meisten Fans mit dem Bus kommen können, was früher ein Problem war, da der Konrad-Adenauer-Ring eher abseits liegt.“
Der VCW hat sich laut Sieber für diese Saison ein ganz besonderes Ziel gesetzt: ein Platz in den Play-offs,  also unter den ersten Sechs der Liga. Die Chancen stehen gar nicht schlecht. In den letzten neun Jahren ist die Mannschaft jede Saison mindestens einen Tabellenplatz nach oben gerückt.
Mit dem VCW und der neuen Halle und dem SV Wehen Wiesbaden und der Brita-Arena hat Wiesbaden nun zwei große Sportvereine, die Wiesbaden in der Bundesliga vertreten, und die ganze Stadt feuert sie mit an. „Das Sportfieber hat Wiesbaden gepackt“, auch wir werden weiterhin jedes Spiel des VCW mit Begeisterung verfolgen.
Lina Erle und Jasmin Brunn, Klasse 9c der Gutenbergschule, Wiesbaden