Gewalt und Drogenkonsum bei Jugendlichen nehmen zu

HOFHEIM Es ist erschreckend wie viele Jugendliche heutzutage Drogen nehmen und in welchen Mengen sie diese konsumieren. Gefährdet sind vor allem Jugendliche unter 16 Jahren. Entweder leiden sie an dem häufig bestehenden Gruppendruck oder sie experimentieren einfach mit ihnen herum. Dies führt sehr schnell zur Sucht. Das größte Problem ist es, wenn die Eltern der Süchtigen über ihre Sucht nicht Bescheid wissen, da die dauerhafte Einnahme zu Panikattacken, Halluzinationen und Herzrasen, das bis zum Kreislaufkollaps führen kann.
An manchen deutschen Schulen unternimmt die Polizei Drogendurchsuchung. Nicht selten kommt es vor, dass die Polizei fündig wird. Oft finden die Beamten Haschisch oder Marihuana. Die Polizei Frankfurt versucht durch das Zeigen von drastischen Folgen der Sucht die Lust der Jugendlichen an den so genannten „Spaßdrogen“ zu vertreiben.
Auch die Gewalt hat drastisch zugenommen. Besonders schlimm ist es an den Grundschulen. Der jüngste Straftäter einer Polizeibeamtin aus Frankfurt war gerade mal fünf Jahre alt. Es wird auch immer brutaler, zum Beispiel: Ein junger Schüler liegt nach einer Schlägerei machtlos am Boden und der Sieger tritt noch einmal auf den am Boden Liegenden ein. Dies ist leider der Alltag geworden.
Glücklicherweise gibt es immer mehr freiwillige Hilfsgruppen, die Schulen besuchen und die Schüler über Waffen, Drogen und deren machbaren Schäden in Kenntnis setzen. Unter anderem werden den Schülern Bilder von Drogensüchtigen und Gewaltopfern gezeigt, die oft nicht nur eine blutige Nase haben. Allerdings hat sich die Methode der Schulbesuche noch nicht 100-prozentig bewährt.
Jan-Niclas Kern und Kadir Erygit, Klasse 8e der Main-Taunus-Schule, Hofheim