OPPENHEIM/WASHINGTON. Obama: Retter in letzter Sekunde? Unser neuer Robin Hood? Ein Märchenprinz? Der Heilige der Neuzeit? Diese Fragen stellten sich Menschen aus aller Welt schon vor Barack Obamas Amtsbeginn als Präsident der Vereinigten Staaten. Schon im Wahlkampf kündigte er große Vorhaben an, die die Struktur Amerikas gänzlich verändern sollten. Bereits in den ersten 100 Tagen seines Präsidentendaseins erfüllte er viele seiner Versprechen: Er leitete den Truppenrückzug aus dem Irak bis Sommer 2010 ein, vollbrachte wichtige Schritte zur Schließung des umstrittenen Gefangenenlagers Guantánamo Bay und schaffte bessere Krankenversicherungen für Kinder aus sozial schwachen Familien. Des Weiteren setzt er sich dafür ein, dass bisher benachteiligte Lateinamerikaner, wie zum Beispiel die Juristin Sonia Sotomayor, als erste Hispano-Amerikanerin wichtige Positionen im Land einnehmen dürfen – Sotomayor wurde für das Oberste Gericht nominiert.
Wer könnte also behaupten, dass der neue Präsident der USA nicht schon in seinen ersten 100 Tagen bewiesen hat, dass die Amerikaner die richtige Wahl getroffen haben? Während George Bush seine Zeit hauptsächlich dazu nutzte, Amerika in ein schlechtes Licht zu rücken, beginnt Obama nun, das von seinem Vorgänger zerstörte Image wieder aufzupolieren und völlig neue Wege einzuschlagen. Obama ist sehr darum bemüht, eine weltoffene Friedenspolitik auszuüben, was er mit seiner Nahostreise mehr als bewiesen hat. So stattete er vergangene Woche auch Deutschland einen Besuch ab, besichtigte mit Kanzlerin Merkel das Konzentrationslager Buchenwald und führte anschließend ausführliche Gespräche mit verletzten US-Soldaten im Militärkrankenhaus Landstuhl.
Letztendlich kann man sagen: Lieber Barack Obama, mach weiter so!!!
Kommentar zur Politik Barack Obamas von Franziska Janß, Ramona Johannes und Franziska Kaldschmidt, Klasse 10 f des Gymnasiums zu St. Katharinen