Wie Schüler den Umbau ihrer Schule erleben

Von Maximilian Trescher, Malte Ottermann, Ruben Seiler, Lukas Schaefer
Deshalb müssen die Schüler die Schule durch einen kleinen Seitenausgang oder das an der Kaiserstraße gelegene Hoftor verlassen. Doch die Schüler bleiben vor dem Tor stehen und blockieren damit den Bürgersteig. Die nachfolgenden Schüler laufen nun gedankenlos auf der stark befahrenen Kaiserstraße entlang.
Der Abriss der alten Treppe geschah im Zuge des Umbaus und der Neugestaltung des 117er Ehrenhofs. Das vor der Schule gelegene Denkmal bietet mit dem angrenzenden Platz genügend Raum für einen zweiten Schulhof. Dieser ist für die älteren Schüler, die auf dem kleinen Innenhof keinen Platz haben. Zurzeit wird der Platz kaum genutzt, da er wenig attraktiv wirkt.
Jetzt wird er komplett neu gestaltet, unter anderem soll ein altes Wasserbecken wieder in Betrieb genommen werden. Das Denkmal wird restauriert. Auf dem angrenzenden Platz sollen neue und vor allem stabile Sitzmauern und -blöcke aus Stein eingerichtet werden.
Auch im Innenhof der Schule wird gebaut. Ab Juli wird das Gebäude, in dem sich die Gymnastikhalle befindet, renoviert. Die Toiletten werden verlegt, an den jetzigen Platz kommen zwei neue Klassenräume. Außerdem entsteht eine neue, größere Bibliothek.
Es fällt auf, dass kaum ein Schüler weiß, was genau bei dem Umbau passieren soll. Gerade die Jüngeren bemerken ganz richtig, dass durch die neue Bibliothek ein Teil des Innenhofes verloren geht und sie dadurch deutlich weniger Platz haben. Eine genauere Information im Vorhinein wäre durchaus sinnvoll, die Schüler könnten dann den Nachteilen durch die Baumaßnahmen mehr Verständnis entgegen bringen. Unserer Meinung nach wäre es angebracht gewesen, für die Neugestaltung des Innenhofs die Schüler mit einzubeziehen und auch auf ihre Wünsche einzugehen.
Die Autoren sind Schüler der 10. Klasse des Rabanus-Maurus-Gymnasiums.