Der Begriff „Trial“ kommt aus dem Englischen. Trialsport ist, wenn man mit einem Trialmotorrad (spezielles Motorrad) eine abgesteckte Strecke im Gelände mit Hindernissen durchfahren muss. Mit möglichst wenig Bodenkontakt des Körpers sollte man die Strecke durchfahren. Es gibt verschiedene Motorradmarken, wie etwa Beta, Gas Gas, Sherco, Montesa, Scorpa und bald neu auf dem Markt Xispa.
Zur Ausübung des Trialsports benötigt man Schutzbekleidung, die aus Schutzhelm, Stiefeln, Rückenprotektor, Knieprotektoren (schützen auch Schienbein) und Handschuhen besteht. Je nach Fahrkönnen fahren die Trialsportler in verschiedenen Schwierigkeitskategorien. Man unterscheidet in Neulinge (rote Spur), Anfänger (schwarze), Fortgeschrittene (grüne), Spezialisten (blaue Spur) und Experten (weiße Spur).
In den Sektionen (Spuren) wird die Spur mit bunten Pfeilen ausgesteckt. Wenn man etwa einen Fuß in der Sektion setzt, bekommt man einen Strafpunkt, wenn man zwei oder drei Füße setzt, bekommt man zwei oder drei Strafpunkte. Ab drei Strafpunkten (drei Füße gesetzt) kann man viele Füße setzen, es bleibt bei drei Strafpunkten.
Die Sektion ist mit einem Band abgesperrt, verlässt man sie, bekommt man fünf Strafpunkte. Bei Abwürgen des Motors (Motor geht aus) bekommt man auch fünf Strafpunkte. Am Anfang des Laufes erhält der Teilnehmer eine Punktekarte, auf der Startnummer und Schwierigkeitsgrad vermerkt sind. Wenn man in einer Sektion einen Strafpunkt holt, kann der Punkterichter den Strafpunkt markieren. Ist man alle Sektionen gefahren, gibt man die Punktekarte ab. Der Fahrer mit den wenigsten Strafpunkten – hat gewonnen.
Luca Dworschak, 7c