James Bond-Casino Royal: Der 21. Film aber doch der erste

WIESBADEN Der 21. Bond-Film ist chronologisch betrachtet der erste: „Casino Royal“ zeigt, wie aus James Bond der gefürchtete Geheimagent 007 wird.
Erst ganz am Schluss, nach 140 Minuten voller Aktion und Spannung, sagte der Agent seinen berühmtesten Satz: „Mein Name ist Bond, James Bond.“ Dass er sich mit diesem Spruch so lange Zeit ließ, hat natürlich einen Grund: Denn „Casino Royal“ ist die Verfilmung des ersten Bond-Romans von Ian Fleming. Da es der erste ist, muss der Held, James Bond, erst einer werden, nämlich ein gefürchteter Geheimagent.
Bond bekommt es mit Le Chiffre zu tun, der mit dem Geld von Terroristen an der Börse spekuliert und durch einen Terroranschlag auf den Börsenkurs einwirken will. Dies verhindert Bond, wodurch Le Chiffre gezwungen ist, das Geld seiner zimperlichen Kunden in der Spielbank Casino Royale in Montenegro zurückzugewinnen. Als der MI6 (Secret Service oder Military Intelligence, Abteilung sechs) davon erfährt, wird Bond beauftragt, dieses zu verhindern. Bond erhält Hilfe von Vesper Lynd, einer Mitarbeiterin des Schatzamtes, mit der er ein intimes Verhältnis eingeht.
Meiner Meinung nach, ist „James Bond-Casino Royal“ ein sehr spannender, interessanter und aktionreicher Film. Ihn zu sehen, lohn sich auf jeden Fall. Dem neuen James Bond-Darsteller Daniel Craig merkt man zwar noch manchmal die Unsicherheit an, aber letztendlich hat er seine Aufgabe mit Bravour gemeistert.
Fabio Biggeleben und Marcel Reimer, Klasse 8e der Main-Taunus-Schule, Hofheim