WIESBADEN Ein 1,50 Meter hohes Crashbecken, wenig Gesang und schräge Grooves. Das sind die Markenzeichen von „The Battles“, die Erfinder der neuen Musikrichtung Mathrock (Mathe-Rock). Die Band besteht aus vier Mitgliedern und kommt aus New York. Sie besteht aus einem Schlagzeuger, einem Bassisten und aus zwei Gitarristen, die gleichzeitig dazu Keyboard spielen. Sie arbeiten oft mit schrillen Gitarreneffekten, die ermöglichen, eine Melodie zu speichern und in einem kontrollierbaren Rhythmus wiederzugeben. Dadurch kann man mehrere Gitarrensounds gleichzeitig erzeugen. In den Songs des Albums „Mirrored“, wird wenig gesungen.
Verzerrte Stimmen
In manchen Songs wird sogar gar nicht zum Mikrophon gegriffen. Aber wenn, dann hat es keinen Sinn oder die Stimmen sind so verzerrt, dass man kaum einen Zusammenschluss fassen kann. Math Rock ist zu vergleichen mit mathematischen Gleichungssystemen. Am Ende des „Tracks“ löst sich die scheinbar unübersichtliche Rhythmusfolge auf. Der im Bluesrock verwendete 4/4 Takt wird oft, beispielsweise zu 5/4 – oder 7/8 Takten. Mathrocker bezeichnen ihre Lieder als Abfolge von Höhepunkten, weil sich keine klassischen Songfolgen wie „Strophe, Refrain, Strophe“ finden lassen. Mathrock ist der Anfang einer neuen Musikkultur und deswegen sind „The Battles“ cool.
Robin Ryschka, Klasse 9b der IGS Kastellstraße