Redakteure schreiben über Spannendes
WIESBADEN. Jeden Morgen fährt Kurier-Redakteurin Barbara Dietel mit ihrem Motorrad von Geisenheim nach Wiesbaden in ihr Büro. Sie schreibt Artikel für den Rheingauteil des Wiesbadener Kurier. Die Journalisten berichten über interessante Ereignisse, über Märkte, Feste und Unfälle in Wiesbaden und den Stadtteilen. Barbara Dietel sucht aus, was sie schreiben will und überarbeitet die Artikel am Computer. Die Geschichten müssen zu bestimmten Zeiten geschrieben sein, sonst können sie nicht mehr gedruckt werden. Barbara Dietel bespricht sich mit anderen Redakteuren. Sie entscheiden gemeinsam, was dann am nächsten Tag in der Zeitung steht. Dies nennt man eine Redaktionssitzung. Dann fährt Barbara Dietel wieder nach Hause.
Leon Damm, 4. Klasse, Freiherr-vom-Stein-Schule in Eltville.

Der vergessliche Postbote
ELTVILLE. Hallo, ich bin Manfred. Ich bin Postbote und wohne in einem kleinen Haus. Aber ich bin sehr schusselig, hört doch selber. Jeden Morgen trage ich die Post aus, aber da muss ich ganz schön früh aufstehen, schon um 4 Uhr. Wenn ich die Post austrage, verwechsele ich meistens die Pakete. Neulich hatte eine Frau Gläser bestellt, aber ich brachte ihr Klamotten. Sie war ganz schön aufgeregt. Und ich wurde fast gefeuert. Oder ich musste mal ein ganz schweres Paket tragen. Ich klingelte und wollte gerade das Paket übereichen, aber ich fiel um. So schwer war das Packet. Ganz schön peinlich, oder? Na gut, jetzt habe ich mich informiert, wie ich besser werde und kann es jetzt. Okay, ich hoffe, wenn Ihr mal Postbote werdet, dass ihr besser seid! Tschüss.
Anais Valaee, 4. Klasse, Freiherr-vom-Stein-Schule, Eltville

Der kranke Zeitungsausträger
ELTVILLE. Eines Tages steht der Zeitungsausträger Hugo mit furchtbaren Schmerzen auf. Er hat sehr starke Bauchschmerzen und Kopfschmerzen. Er kann sich so gut wie nicht bewegen. Hugo ruft mit dem Telefon seine Eltern an. Die Eltern von Hugo machen sich sehr große Sorgen und verständigen sofort den Notarzt. Der Notarzt stellt fest, dass Hugo einen Blinddarmdurchbruch hat und sofort ins Krankenhaus muss, um operiert zu werden. Hugo macht sich Sorgen, wie die Leute denn jetzt ihre Zeitung bekommen werden. In diesem Moment ruft Hugos Bruder an, da fällt Hugo sofort ein, dass er es ja für ihn machen könnte. Hugos Bruder ist sofort bereit, ihm zu helfen, und Hugo merkt, wie gut es ist, eine Familie zu haben.
Jonas Perlick, 4. Klasse, Freiherr-vom-Stein in Eltville