Seit 14 Jahren Angebote für den Nachwuchs

Im Naturschutzhaus gibt es seit 1993 Kindergruppen. Inzwischen sind es fünf, die sich alle 14 Tage treffen. In den Gruppen kann man spielen, basteln, geht auch oft nach draußen zum Spielen. Im Kiesgrubengelände gibt es drei Teiche. Dort können die Kinder Wassertiere beobachten und auch fangen, zum Beispiel Molche, Schlammschnecken, Kaulquappen und Frösche. Manchmal schafft es einer, eine Ringelnatter zu fangen, aber dazu braucht man viel Glück. Man kann nicht nur draußen, sondern auch drinnen viel Spaß haben. Cäcilia Habicht, die die Gruppe der „Flinken Kojoten“ leitet, erzählte: „Hier finde ich besonders das gute Arbeitsklima und die Fröhlichkeit der Kinder gut.“
Bei einem der Treffen wurde gefilzt. Viele Kinder haben einen Ball gefilzt. Dazu muss man Wolle mit Wasser und Seife nass machen und dann einen Ball formen. Mit einer Nadel, an der Widerhaken sind, muss man so oft in die Wolle stechen, bis sie ganz hart wird. Man kann zum Beispiel einen Igel filzen. Wo man die Nase vom Igel haben will, sticht man einfach ganz oft hinein. Man braucht unbedingt eine Unterlage, am besten ein Styroporstück. Das Filzen hat viel Spaß gemacht und am Ende konnte jeder seine gefilzten Sachen mit heim nehmen.
Armin Majura, Marius Damrau und Matthias Jasny