BBS-Schüler schreiben über Projekt zur Gewaltprävention

Von
Bildan, Buket, Daniel, Martina, Norman, Patrik, Sharon, Svenja, Viktoria
In der Turnhalle der Berufsschule Bingen wurde das Projekt Gewaltprävention für die Berufsfachschule BF I 05 c durchgeführt. Die Moderatoren, Herr Amann von der Berufsbildenden Schule (BBS) in Koblenz und Frau Bara-Schüten von der BBS in Bingen, führten ein Deeskalationstraining mit vielen praktischen Übungen durch. Am Anfang wurde festgestellt, was wir unter dem Begriff Gewalt verstehen. Es gab viele unterschiedliche Meinungen. Für die einen war Gewalt eine Lösung, für die meisten allerdings nicht. Im Training erfuhren wir was Solidarität bedeutet. Buket fand die Situation, als alle das kleine Lamm vor dem Wolf beschützen wollten, am eindrucksvollsten. Norman wunderte sich, dass seine Klassenkameraden sich aufeinander stürzten, um ein Bauklötzchen zu ergattern, wo es doch mit einem einfachen „bitte“ zu bekommen war. In den Phasen zwischen den praktischen Übungen wurde die Entstehung von Gewalt und Ausgrenzung diskutiert.
Es wurden immer wieder Deeskalationsübungen zur Gewaltvermeidung durchgeführt, die allen viel Spaß bereiteten und zum Nachdenken anregten. Svenja und Sharon fanden die Abschlussveranstaltung toll, bei der jeder versuchen musste, alle Passagiere sicher von der sinkenden Titanic zu retten. Ein blinder Passagier wurde vom Kapitän Müke sicher ans rettende Ufer gebracht.
Erklärungshypothesen für Gewalthandlungen wurden anhand der Projektmappe besprochen. Diese wurde in den vergangenen Wochen von der Klasse im Rahmen des AZ-Projektes „Schüler lesen Zeitung“ erstellt.