WINDKRAFT Klasse 4b der Groß-Gerauer Schillerschule besucht Anlage im Taunus

Von Mika, Tomke und Leander

GROSS-GERAU. Wir, die Klasse 4b der Groß-Gerauer Schillerschule, machten einen Ausflug in den Windpark in der Nähe von Heidenrod im Taunus. Udo Zindel und Bernd Vergin, die Geschäftsführer des Windparks, erzählten uns viel über Windkraft und erklärten uns, wie es in einem Windrad aussieht und wie es funktioniert. Um 8 Uhr stiegen wir in Groß- Gerau in den Bus. Wir sind etwa eine Stunde gefahren. Als wir mit dem Bus ankamen, begrüßten uns Udo Zindel und Bernd Vergin. Wir waren sehr überrascht, weil es null Grad kalt war, etwa 5 Grad kälter als in Groß-Gerau, denn wir waren auf einem 500 Meter hohen Berg. Auf einem sehr großen Plakat konnte man sehen, wie es in einer Gondel aussieht. Das ist der Teil, an dem die Rotorblätter befestigt sind. In der Gondel ist der Generator, der die Bewegung in Strom umwandelt. Der Strom fließt dann durch die Kabel zum Verteilernetz und wird dann zu dem Verbraucher transportiert. Sie zeigten uns außerdem eine Schraube, womit die Rotorblätter an der Gondel befestigt werden. Man muss sehr große Schrauben nehmen, um ein Rotorblatt festzuschrauben. Die Schraube war doppelt so dick wie ein Besenstiel. Ein Windkraftrad ist mit den Rotorblättern 200 Meter hoch. Außerdem sind an den Rotorblättern eines Windkraftrades rote Streifen, damit die Flugzeuge die Rotorblätter nicht übersehen und dagegen fliegen. In der Nacht oder wenn schlechte Sicht ist, sind sogar noch Blinklichter an. Nach den Erklärungen gingen wir zu einem von zwölf Windkrafträdern und wurden in Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe hat ein Interview mit Udo Zindel gemacht. Manche sind mit Bernd Vergin in das Windrad gegangen und haben alles erklärt bekommen. Die restlichen Kinder haben gefrühstückt. Nach einer Weile haben wir gewechselt. Bevor wir in Gruppen in das Windrad hineingingen, mussten wir zuerst einen Helm aufziehen. Als wir dann reingegangen sind, war es noch kälter als draußen. Im Turm des Windrades sahen wir in einer Grube die Befestigungsdrähte, mit denen das Windrad stabilisiert wird. Wir sahen auch einen Aufzug, mit dem man hochfahren kann, um Reparaturen zu machen. Das Windrad ist bis zu der Gondel 140 Meter hoch und der Aufzug fährt 130 Meter hoch. Also muss man mit einer Leiter noch zehn Meter klettern, um in die Gondel zu kommen. Leider durften wir nicht hinauffahren. Nach dem Frühstück sind wir zum Aufwärmen in den Bus gegangen und stellten Udo Zindel unsere Fragen (unten stehender Bericht). Die Bewohner des Dorfes sind in Form von Aktien an dem Windkraftwerk beteiligt. Dann hatten wir noch Zeit zum Spielen. Zum Schluss verabschiedeten wir uns und fuhren zurück zur Schule. Es war ein sehr kalter Tag, aber er war auch sehr interessant.