Die Gründe sind ganz unterschiedlich / Passivraucher leiden besonders

WIESBADEN Eine Studie berichtet, dass Jugendliche von elf bis 16 Jahren früher anfangen zu rauchen. Die Gründe dafür sind sehr verschieden. Mal heißt es, es ist cool zu rauchen, manchmal ist es der Gruppenzwang oder sie lernen es von den Eltern.
Nadine S. (13) wurde angesprochen, ob sie Feuer habe. Also nehmen Erwachsene schon an, dass Jugendliche rauchen. Eine Umfrage ging sehr unstimmig aus: 50 Prozent sagten, es wäre nicht „in“, zu rauchen. 30 Prozent der Befragten sagten, es sei nicht schlimm zu rauchen. Zehn Prozent antworteten auf diese Umfrage, dass sie es von Zuhause nicht anders kennen oder es der Gruppenzwang ist, der sie zum Rauchen anspornt. Die restlichen zehn Prozent sagten, es wäre ihnen egal. Dabei muss man sich die Frage stellen, ob die Menschheit ihnen auch egal ist?! Denn je mehr rauchen, desto mehr sterben auch daran. Es ist eine Sucht, kaum einer kommt richtig los davon und trotz der ganzen Warnungen und Aufklärung, dass es tödlich sein kann, rauchen immer mehr Jugendliche. Und das immer früher.
Der ganze Rauch geht auch in die Umwelt, doch das werden alle erst später merken. Für die, die passiv mitrauchen, ist es noch schlimmer und eine Schande, dass sie auch noch Schaden davon erleiden können. Vielleicht werden die Zigarettenpreise so teuer, dass sich es kaum einer leisten kann. Dann wäre das Problem gelöst, oder?
Jolien Armitage, Klasse 8e der Gutenbergschule, Wiesbaden