Redaktion vor Ort in der Kerschensteinerschule / Eine Stunde „Löcher-in-den-Bauch-fragen“

gö. Die Mädchen und Jungs der 4a waren sehr gut vorbereitet. Nicht Mathe oder Erdkunde standen an diesem Morgen auf dem Stundenplan in der Kerschensteiner-Grundschule, sondern das Fach „Löcher-in-den-Bauch-fragen“. Schließlich hat man nicht jeden Tag einen Reporter der Wormser Zeitung an der Tafel stehen, also hatten sich die neugierigen Nachwuchs-Leser mit ihrer Lehrerin Anna Antoni im Vorfeld ganz genau überlegt, welche Themen sie interessieren.
Und das waren eine ganze Menge. Wieviel Artikel am Tag muss man als Redakteur schreiben? Haben sie schon berühmte Leute getroffen? Wie wird man Sportreporter? Was verdient man als Journalist? Vor allem wollten sie ganz genau wissen, woher denn nun die Nachrichten kommen, und wie ihr Weg bis in die morgendliche WZ verläuft. Die Fülle der Fragen verblüffte den Zeitungs-Mann und so verflog die Unterrichts-Stunde wie im Nu.
Dann ging’s gleich weiter auf die andere Seite des Flures in den nächsten Klassensaal, wo schon die nächsten neugierigen Mädchen und Jungen warteten. Denn die Kerschensteiner-Grundschule gehörte zu den besonders Aktiven bei der Aktion „Schüler Lesen Zeitung“. Für zwei Wochen kam die WZ jeden Tag zu den Kindern zweier Klassen, die sie als Grundlage für ihren Unterricht nahmen.
Natürlich wurden die Schüler während dieses Projektes auch selbst als Reporter und Fotografen aktiv. Der Ausflug in die Eifel zum Waldjugendheim kam da gerade recht. „Was ist ein gutes Foto für die Zeitung – wenn alle drauf sind?“ war eine der Fragen, die die Nachwuchs-Journalisten den Profis der WZ stellten. Oder wie man einen Artikel am besten aufbaut, damit er viele Leser findet.
Nach dem Besuch der WZ gingen sie dann fleißig an die Arbeit. Die Ergebnisse haben sie der Redaktion zugeschickt. Auf dieser Seite haben wir zwei Geschichten veröffentlich. Die zweite kommt aus Westhofen von der Otto-Hahn-Schule, die ebenfalls sehr aktiv bei der Aktion mit dabei war.