Von Desirée Schneider

Ist Fast Food wirklich „in“? Leider nicht, denn heutzutage leiden immer mehr Kinder und Jugendliche unter Übergewicht. Der Schul- und Leistungsstress sind häufige Ursachen dafür. Die Kinder essen ihren Frust in sich hinein. Eine weitere Ursache für das steigende Übergewicht im Kindesalter ist der Zeitmangel der Eltern, bedingt durch die Berufstätigkeit beider Elternteile. Sie haben oft keine Zeit mehr, sich richtig um ihre Kinder zu kümmern. Sie sind nur selten zu Hause. So kommen nur noch ungesunde Tiefkühlkost und Fertiggerichte auf den Tisch. Häufig ernähren sich die Kinder und Jugendlichen auch mit Fast-Food-Gerichten.
Jedes sechste Kind ist somit zu dick. Erschreckend ist, dass 80 Prozent der dicken Kinder auch dicke Erwachsene werden. Man sollte nicht zu leicht mit dem Übergewicht umgehen, denn es verursacht viele Krankheiten, wie Gelenkserkrankungen bereits schon im Kindesalter oder Stoffwechselerkrankungen. Erschreckend hoch sind die Ausgaben, die die Deutschen jährlich für das Essen in den Fast-Food-Ketten umsetzen. Es sind zirka 148 Milliarden Euro.
Vorbeugende Maßnahmen gegen das Übergewicht sollten schon in den Schulen geschehen. Das Einrichten von Fächern wie Ernährungskunde oder das Anbieten von Kochkursen, in denen die Kinder und Jugendlichen lernen, fettarm zu kochen, könnten dem Übergewicht den Kampf ansagen. Bei vorhandenem Übergewicht helfen auch entsprechende Kuren, wo viele Gleichgesinnte zusammen sind. Diese haben den positiven Effekt, dass der schlechte psychische Zustand, unter dem viele Übergewichtige leiden, verbessert wird und die Pfunde „dahinschmelzen“. Also los geht’s – kämpft gegen euer überflüssiges Fett im Körper.
Die Autorin ist Schülerin der BBS III.