Andreas Breitsprecher begründet Engagement von Boehringer Ingelheim

700 Schüler aus 30 Klassen aus unserer Region beteiligen sich bei der Aktion „Schüler lesen Zeitung“, einem Gemeinschaftsprojekt von Commerzbank, Norske Skog, Sparkasse Mainz, Stadtwerke Mainz, Boehringer Ingelheim und der Allgemeinen Zeitung. Wir sprachen mit Andreas Breitsprecher, Leiter der Abteilung Kommunikation bei Boehringer Ingelheim Deutschland, warum sich das Pharma-Unternehmen beteiligt, was man sich erhofft und was die Schüler in Ingelheim lernen können.
Warum macht Boehringer Ingelheim bei der Aktion „Schüler lesen Zeitung“ mit?
Breitsprecher: Als Partner der Aktion „Schüler lesen Zeitung“ möchten wir dazu beitragen, bei den Schülern das Interesse zum Zeitunglesen zu wecken und ihnen dieses Medium als wichtige Informationsquelle erschließen. Als wir von der
AZ-Interview
Aktion gehört haben, war uns direkt klar, dass wir da mitmachen. Vor allem, weil diese Aktion mittlerweile für alle Schultypen angeboten wird. Junge Menschen brauchen heute eine Orientierung, um gesellschaftliche und politische Vorgänge einschätzen zu können. Das sind Grundvoraussetzungen, um ein mündiger Bürger zu werden. Zeitung lesen in Verbindung mit dem Kennenlernen eines Unternehmens wie Boehringer bereichert beide Seiten. Denn wir sehen uns plötzlich aus dem Blickwinkel junger Menschen und die Schüler werden so über praktische Tätigkeiten wie Recherchieren und Artikel schreiben an die Medien und damit an die Gesellschaft herangeführt.
Wie können die Schüler bei Ihnen tätig werden?
Breitsprecher: Wir bieten verschiedene Recherchethemen wie zum Beispiel „Vom Wirkstoff bis zum fertigen Arzneimittel“ oder alles rund um den Bereich Umwelt und die Funktionsweise einer Kläranlage eines Pharmaunternehmens an. Die Schüler können so wichtige Informationen sammeln, die sie auch später für ihre Berufswahl gebrauchen können.
Was versprechen Sie sich von der Aktion?
Breitsprecher: Es wird über Dinge berichtet in der Zeitung, über die es sonst nicht jeden Tag etwas zu lesen gibt. Die jungen Menschen bereiten interessante Themengebiete auf, an denen sie auch noch Interesse haben. Aber unser Hauptanliegen ist sicherlich die gesellschaftliche Verpflichtung gegenüber den Schülern, dass sie anhand von eigenen Artikeln ihre Lesekompetenz stärken.
Was können die Schüler ganz konkret lernen und mitnehmen?
Breitsprecher: Die Schüler sollen lernen, worauf es in einem Weltunternehmen ankommt, wie es bei uns zugeht und interessante Eindrücke gewinnen, schließlich sind die jungen Menschen von heute auch potenzielle Mitarbeiter von morgen. So legen wir einen Schwerpunkt auch auf den respektvollen Umgang mit der Umwelt und dem Umfeld hier in Ingelheim, Aspekte, die man als Bürger vielleicht so erst mal nicht wahrnimmt.
Das Interview führte
Jörg Böhm