Selbst auf Tuchfühlung mit Bauern oder mit Erinnerungen an ihre früheren Arbeitsstätten / Von Urlaub konnte früher gar keine Rede sein

Am Samstag waren wir beim Bauernhof Orth. Frau Orth ist Doreens Uroma. Der Hof ist seit 2001 kein Bauernhof mehr mit Tieren, denn die Familie Orth konnte nie in den Urlaub fahren! Täglich musste sie nämlich ihre Tiere versorgen, und zwar regelmäßig morgens, mittags und abends. Es gab damals viele Tiere hier, zum Beispiel Pferde, Hühner und Schweine. Man sieht noch die Stallungen, die Pferdeboxen und die Scheune. Frau Orth hat noch immer sechs Felder. Sie sind zwischen einem und neun Morgen groß. Frau Orth beschäftigt sechs Arbeiter auf ihrem Hof. Die Ernte verkauft sie auf dem Markt. Dort arbeitet sie aber nicht selbst.
Tanja Prill, Doreen Rothberg und Tom Reimers

Max wohnt in dem ehemaligen Bauernhof Dörhöfer. Es gab dort früher einen Schweinestall, einen Pferdestall und einen Kuhstall. Auf dem Bauernhof gab es viele Tiere, zum Beispiel vier Bullen, sieben Kühe, drei Kälber, acht Schweine, ein Pferd, zehn Hühner, drei Hasen und auch einen Hund.
Damals arbeiteten dort sieben Personen. Der Bauer hatte ungefähr 20 Felder gepachtet. Für die Arbeit brauchte man außer den Menschen sehr viele Maschinen, zum Beispiel drei Traktoren, fünf Anhänger, einen Pflug, eine Egge und auch einen Mähdrescher.
1988 wurde der Bauernhof geschlossen, weil es zu wenig Einnahmen gab. Heute gibt es gar keine Stallungen mehr. Jetzt ist dort ein normales Wohnhaus.
Adrian Astheimer und Max Dörhöfer

Ich wohne mitten in Weilbach. Es könnte aber sein, dass ich auf einem ehemaligen Bauernhof wohne, denn wir haben einen Schweinstall und eine Scheune.
In unserem Schweinestall haben wir einen Trog und in der Scheune gibt es schwere Ringe aus Eisen, an die man Pferde anbinden kann.
Heute stellen wir aber unsere Fahrräder und unsere Roller in den Schweinestall. In der Scheune stehen ein Auto und der Billardtisch. Über dem Schweinestall, unter dem Dach der Scheune, ist noch mal so etwas wie ein Raum, aber mit nur zwei Wänden. Dort haben wir all unser Gerümpel untergestellt, das wir nicht so oft brauchen.
Lukas Urban

Ich wohne neben Bauer Flach. Vor Weihnachten verkauft er immer Tannenbäume. Im Winter haben mein Freund Marvin und ich einen gekauft.
Yun Chang