Klasse 10a schrieb Artikel über die Armut in Brasilien, Drogen und die Zukunft von „Wehen-Wiesbaden“

Wie viele Zeilen schreiben Sie pro Tag? Suchen Sie sich Ihre Themen selbst aus? Wie kommen Sie an die ganzen Informationen? Nach wochenlanger Beschäftigung mit dem Medium Tageszeitung wollte die Klasse 10a der Geisenheimer Rheingauschule auch den Berufsalltag einer Redakteurin kennenlernen.
Die Zehntklässler aus Geisenheim zählen zu den 20 Klassen, die im Rheingau-Taunus-Kreis an dem Projekt „Schüler lesen Zeitung“ teilnehmen. Bei der Aktion steht nicht nur die tägliche Zeitungslektüre auf dem Programm. Zum Projekt zählt auch ein Besuch des Druckzentrums der Verlagsgruppe Rhein-Main in Mainz-Mombach, zu der auch der Wiesbadener Kurier gehört, eine Besichtigung des Frankfurter Flughafens sowie der Ausbildungsmesse in Wiesbaden.
Mit ihrem Lehrer Horst Wilhelm beschäftigten sich die Rheingauschüler besonders intensiv mit dem Schreiben von Artikeln. Die Zehnt-Klässler nahmen sich im Vorfeld des Wiesbadener Präventionstags des Themas Drogen an, beleuchteten die Ursachen für den Konsum. Sie beschrieben außerdem (siehe unten stehende Artikel) die Arbeit und die schwierigen bis hin gefährlichen Arbeitsbedingungen der Hilfsorganisation CPT (Comissa Pastoral der Terra). Die kirchliche Gruppe CTP hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Schutz und die Versorgung der Arbeiter auf dem brasilianischen Land zu gewährleisten. Auch starteten die Schüler eine Umfrage und befragten Fans zu Fußballverein „Wehen-Wiesbaden“.