Gewalt in der Schule / Reporter fragen nach

Von Besime Kayran, Atdhehare Halili
und Maroia Jellajla
Über Gewalt in der Schule wird in Deutschland nach wie vor heftig gestritten. Während dies für die Politiker ein aktuelles Thema ist, gehen viele Schüler davon aus, dass es zum normalen Schulleben gehört. Dieses Thema fing aktuell in einer Berliner Schule an und hat Gewalt an Schulen in Deutschland wieder in die Diskussion gebracht.
An manchen Schulen zeigt sich, dass Gewalt nicht mehr so häufig vorkommt. Trotz der Senkung steht das schon häufig kritisierte Hauptschul-Modell als „Verlierer-Schule“ wieder massiv in der Kritik.
In der Goethe-Hauptschule wurde eine Umfrage zum Thema „Gewalt an Schulen“ durchgeführt. Die Befragten waren aus den Jahrgangsstufen sieben bis neun. Viele Schüler waren der Meinung, dass Gewalt an Schulen durch Lästereien, Beleidigungen, Provokationen und durch Frust entsteht. Die Mehrheit der Schüler glaubt, dass Gewalt meistens im Alter von 16 bis 21 Jahren angewendet wird. Aus der Umfrage ergab sich auch, dass aus sozial schwachen Verhältnissen kommende Schüler eher dazu neigen, schneller Gewalt anzuwenden. Schüler müssen lernen, toleranter mit ihren Mitmenschen umzugehen, um für ein angenehmeres Schulklima zu sorgen.
Die Autorinnen sind Schülerinnen der Klasse VK9 der Goethe-Hauptschule