Joshua Naumann zur Rheinbrücke

Eine Rheinbrücke zwischen Bingen und Rüdesheim – Ja oder Nein? Eine Frage, die die Menschen nach der OB- Wahl in Bingen mal wieder stärker beschäftigt, die aber ohnehin ein Dauerthema ist. Der Sieger der Wahl, Thomas Feser, befürwortet den Bau einer Brücke klar und deutlich. Und auch ich sage: “ Ja zur Rheinbrücke!“ Man muss sich doch nur die Situation an der Mosel anschauen: Sie ist in kurzen, regelmäßigen Abständen problemlos über eine Brücke passierbar. Da ist es doch eine Schande und eigentlich unglaublich, dass zwischen Mainz/ Wiesbaden und Koblenz keine einzige Rheinbrücke vorhanden ist! Eine Brücke würde eine ganz neue Beziehung und Bindung zum rechtsrheinischen Rheingau schaffen. Denn hohe Fährpreise und deren oft unpassende Fahrzeiten, gerade spät abends, verhindern, dass Leute einfach mal kurzerhand nach Bingen und Umgebung kommen, und auch die einzige Alternative, nämlich der Umweg über Wiesbaden, ist nicht besonders verlockend und vielen zu aufwändig. Eine Brücke würde daher kürzere Wege garantieren, ein nicht zu vernachlässigender umweltpolitischer Aspekt. Außerdem könnte sie den für die Region so wichtigen Tourismus ankurbeln und weitere Gäste spontan ins durch eine Brücke attraktivere Bingen locken und dadurch unter anderem die Wirtschaft auf beiden Rheinseiten stärken. Deshalb sage ich: „Ja zur Rheinbrücke!“ Joshua Naumann (16) , Klasse 10d, Stefan-George-Gymnasium, Bingen