Schüler informieren sich über Gepäckanlage

FRANKFURT Die Gepäckförderanlage ist eines der wichtigsten aber auch sichersten Organe des Flughafens. Leider konnten wir die Anlage aus Sicherheitsgründen nicht betreten da die Gefahr auf Anschläge sehr groß ist.
Durch sie werden jährlich Millionen von Gepäckstücken zum richtigen Flugzeug transportiert die Förderbänder sind 4526 Meter lang, dazu kommen noch Förderbänder für Sperrgepäck (242 Meter). Neben den Sperrgepäckbändern werden in Ausfallsituationen im Ersatzbetrieb Teleflex-Bänder für den Gepäckumschlag genutzt.
Nach dem der Fluggast eingecheckt hat, wird sein Gepäck ins Put-in befördert. Für ein Gepäckstück, das nicht als Handgepäck mitgenommen werden kann und nicht am Check-in-Schalter abgegeben wurde, wie zum Beispiel Kinderwagen, stehen besondere Anlagen am entsprechenden Gate bereit. Das Put-in ist der Eingang in die Anlage. Von dort aus gelangt das Gepäck über Laufbänder in eine computergesteuerte Sortieranlage, die das Gepäck nach den Flugnummern sortiert. Das geschieht mit Hilfe des Codes an den Gepäckstücken, die von mehreren Lesegeräten erfasst werden. Dadurch werden die Koffer mit Hilfe von Kippmechanismen dem richtigen Platz zugeteilt von dort werden die Gepäckstücke von den Mitarbeitern der Gepäckabfertigung auf Anhänger geladen, die von Spezialmaschinen zu den Flugzeugen gebracht werden und anschließend verladen werden. Wenn aber ein Fluggast durch Umstände den Check-in-Schalter nicht passiert, wird sein Gepäck nicht verladen.
Victor van der Wel, Klasse 8G1 der Theodor-Fliedner-Schule in Wiesbaden