Immer mehr Menschen besuchen Casinos

WIESBADEN Anderthalb Millionen Euro an einem Abend! Dies astronomisch hohe Summe gewann jüngst ein Scheich aus Kuwait in der Wiesbadener Spielbank. So etwas ist aber nur im hiesigen Casino zu schaffen, da dort die höchsten Einsätze in ganz Deutschland möglich sind. Der Scheich ist natürlich nicht der einzige Prominente, der sich in Wiesbaden blicken lässt. Prominente aller Art wie Fußballbundesligaprofis oder auch Angela Merkel und Wladimir Putin versuchten dort schon ihr Glück.
Doch die Spielbank ist nicht nur ein Magnet für reiche Leute: Mittlerweile zieht es 700 Menschen an einem Abend in das Kurhaus in Wiesbaden, indem sich das Casino befindet. Mehr als noch vor Jahren. Doch warum steigen die Besucherzahlen so rapide an? Sind etwa die Gewinnchancen auf einmal größer geworden? Wohl kaum, denn dann würden ja alle Spielbanken pleite gehen. „Es ist eher der Pokerboom, der in letzter Zeit aufkam“, berichtete uns ein Mitarbeiter der Wiesbadener Spielbank. Zocken ist salonfähig geworden.
Einer der Hauptgründe, um das Wiesbadener Casino aufzusuchen, ist sicherlich auch das wunderschöne Ambiente oder auch das „Kleine Konzert“ am Sonntagvormittag. Diese Atmosphäre wusste schon früher der russische Dichter Dostojewski zu schätzen. Bei einigen Menüs bestimmt sogar das Glück den Preis. Je nachdem, auf was für einer Zahl die Kugel im Kessel landet, wird der entsprechende Betrag gezahlt. Trotz dieser Annehmlichkeiten und Vorteile, die dafür sprechen, die Wiesbadener Spielbank zu besuchen, nutzen viele Leute lieber private Onlineportale für Glücksspiele. Doch das Hauptproblem dieser Internetseiten ist, dass sie die Benutzer nicht vor Spielsucht schützen, wie es im Casino der Fall ist. Wird dort ein Spielsüchtiger gemeldet oder erkannt, bekommt er deutschlandweit Spielverbot. Das Wiesbadener Casino bietet auch ein Online-Roulette an: Das Spiel wird hierbei live mit Webcams ins Internet übertragen. Dieser Spielplatz für Erwachsene bietet ein sicheres und schönes Ambiente, in dem man, wenn man ein bisschen „Kleingeld“ übrig hat, angenehme Stunden verbringen und vielleicht mit ein bisschen Glück wie der Scheich viel Geld nach Hause mitnehmen kann.
Gabriel Aguirre Chan, Johannes Regel, Yannick Skowronek, Fabian Unverzagt und Luca Zeiner, Klasse 9c der Gutenbergschule, Wiesbaden