Ganztagsschüler erleben „Ramba Zamba“-Aufführung im Festhaus

Von
Monika Wawrzosek
Im Mai führte das Theater „Ramba Zamba“ das Fußballstück „Ein Herz ist kein Fußball“ im Festhaus vor. Der Abend bleibt für uns unvergesslich. Die Schauspieler mit wunderbaren Kostümen und frechen Masken, Musik, Tanz und Computerspielereien auf der Leinwand haben uns begeistert.
Es sollte ein Spiel werden, ein großartiges Spiel, aber dann passiert das Unglaubliche: der Ball ist weg. 120 Minuten spielen die Schauspieler miteinander, ohne einen Ball zu haben, die jungen Leute mit Behinderung zeigen uns, dass man alles erreichen kann, wenn man nur will. Ihr Siegeswille ist ungebrochen, und die Ramba-Zamba-Truppe ist der Sieger! Sie spielen mit dem ganzen Körper und mit dem ganzen Herz. Sie hängen die Schulter, weil sie traurig sind, sie schreien, lieben, sind wütend, reden englisch und russisch. Sie sind wie wir: trotzig, bockig, selbstbestimmend aber auch herzlich. Wir hassen und lieben, die Liebe steht über allem, weil: „ein Herz ist kein Fußball“.
Es war Ruhe, so ruhig und aufmerksam sind wir noch nie gewesen …. auch in der Schule nicht. Respekt! Es war kein Theater, das war eine Kunst.