Redaktionsgespräch mit der Klasse 4 b der Simera-Grundschule

Von
Sascha Saueressig
SIMMERTAL Ein Redaktionsgespräch im Rahmen der Aktion „Schüler lesen Zeitung“ führten die 17 Kinder der Klasse 4 b von Lehrerin Christa Görner. In der Simera-Grundschule läuft das Projekt schon einige Tage – und zwar sehr erfolgreich mit Zeitunglesen, vielen Fragen an den aus der Redaktion ins Klassenzimmer geeilten AZ-Redakteur und ersten interessanten Recherchen zum Aufbau des Blattes.
Klar, wenn mal ein Zeitungsexperte kommt, dann muss er Farbe bekennen: „Wie kommen die Bilder in die Zeitung?“, „Wie Sind Sie denn zur Zeitung gekommen?“, „Was heißt denn dpa?“, „Warum gibt es keine tägliche Kinderzeitung?“, „Was muss man denn als Redakteur so alles machen?“ wollen die interessierten Kinder wissen. Aber auch ungewöhnliche Fragen, wie beispielsweise, warum denn auf jeder Seite Löcher seien oder wie die Texte aus dem Ausland ins Blatt kommen, werden gestellt.
Das ist nur eine kleine Auswahl der Fragen, die die jungen Redakteure an ihren Gast haben. Denn Redakteure sind sie alle, weil sie handfest im Thema recherchieren – eine Aufgabe, die bekanntlich Journalisten erledigen.
Und emsig schreiben die 17 Grundschüler die Antworten mit, denn sie wollen ja ihren eigenen Bericht verfassen – und überprüfen, ob ihre Geschichte sich mit dem Artikel in der Zeitung auch deckt.
Im Gespräch wird schnell deutlich, dass die Schülerinnen und Schüler, die Tageszeitung nach wenigen Tagen schon sehr gut kennen. In Arbeitsgruppen haben sich die Jungen und Mädchen prima auf das Gespräch mit dem Redakteur vorbereitet und auch mit einer ehemaligen Schülerin schon ein Interview geführt. Aber sie haben auch eigene Informationen, die sie mitteilen möchten. Daniel erzählt beispielsweise, dass sein Bruder Drucker sei, und Carsten findet es schwierig, sich die ganze Zeit auch Notizen machen zu müssen.
Aber so aufgeweckt wie die Viertklässler an das Redaktionsgespräch herangehen, ist es kein Wunder, dass sie sich schon so gut im Zeitungsgeschäft auskennen. Auf die Frage, ob sie eine Tageszeitung zu Hause haben, heben schließlich gut zwei Drittel der Schülerinnen und Schüler die Hand.
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