Für rund 1 500 junge Menschen hieß es „Schüler lesen Zeitung“

Gemeinsam arbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler im Unterricht durch Politik- und Lokalteil, studierten Spielanalysen im Sport-Ressort sowie Umsatzzahlen im Wirtschaftsteil und informierten sich über Konzertkritiken im Feuilleton. Während das Projekt in den Klassenstufen 7 bis 9 schon einen festen Platz im Lehrplan hat, sind in diesem Jahr erstmals auch Grundschüler beteiligt: 380 Jungen und Mädchen der Klassen 3 und 4 aus dem Rheingau-Taunus-Kreis beschäftigten sich ebenfalls mit dem Thema Zeitung.
„Zeitung gehört zum Alltag dazu. Der Wiesbadener Kurier informiert darüber, was in und um die Landeshauptstadt passiert. Wer regelmäßig Zeitung liest, kann bei Politik, Sport, Wirtschaft, dem öffentlichen Leben mitreden“, ist Kurier-Chefredakteurin Ulrike Trampus überzeugt und erklärt weiter: „Lesen ist auch eine lebensnotwendige Fertigkeit. Wer gut lesen kann, findet sich in Schule und Beruf besser zurecht.“ Mit dem Projekt will die Verlagsgruppe Rhein Main dazu beitragen, dass Schüler die Zeitung kennen lernen und wissen, dass es sich lohnt, gut informiert zu sein. Dazu besuchen auf Wunsch der Klassen auch Redakteure den Unterricht und stehen den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort. Ganz zu Beginn des Projekts haben Neuntklässler der Erich-Kästner-Schule bereits ihre ersten Eindrücke festgehalten – die lesen Sie direkt hier unten. Viele Teilnehmer haben sich auch im Recherchieren und Schreiben eigener Artikel versucht – davon sind einige hier abgedruckt, weitere werden demnächst im Lokalteil folgen. Und Kurier-Volontärin Mareike Russler hat die Leiterin der Bärstadter Grundschule zur Teilnahme befragt.
Im Frühjahr geht es übrigens weiter mit dem Projekt: Dann sind die Klassen 7 bis 9 aus dem Rheingau-Taunus und Wiesbadener Grundschüler aufgerufen, sich kritisch mit dem Kurier auseinanderzusetzen.