Die Schüler der Klassen 9a und 9b der Kellerskopfschule als Interviewer

kris/nic/dave/deg. WIESBADEN Mit ihrer Wissbegierde standen sie der Neugierde, die einen Reporter bei der Arbeit treiben soll, nicht nach: Seit Ende Oktober befassen sich die Schüler der Klassen 9a und 9b der Kellerskopfschule in Naurod mit dem Projekt „Schüler lesen Zeitung“. Sie führen unter anderem ein Lese-Tagebuch, schauen, was ihnen im Angebot des „Kurier“ besonders auffällt, spielen selbst Wirtschafts-, Sport- oder Lokalredaktion.
In dieser Woche aber fühlten die Schüler dem Reporter Wolfgang Degen auf den Zahn. Sie hatten sich unterstützt von ihren Lehrern Marita Roßbach und Daniel Schütte gut vorbereitet. Diesmal musste Wolfgang Degen, der sonst anderen Fragen stellt und nach Antworten bohrt, sich allerhand fragen lassen: Wie kommt die Redaktion an Geschichten? Darf ein Reporter so schreiben, wie es ihm in den Sinn kommt? Heißt Pressefreiheit, dass er sich alles erlauben kann? Gibt es Geschichten, die er nicht mehr los wird, weil sie ihm nahe gehen? Und, und, und . . .
Weil die Schüler wissen, dass nach einem wichtigen Ereignis in der Kellerskopfschule auch der Rest der Stadt informiert werden muss, haben sie noch eine kleine Meldung geschrieben und dem Reporter mitgegeben: „Am Anfang erzählte Herr Degen uns, wie er zu seinem Beruf gekommen ist und welche Aufgabenbereiche er bearbeitet. Auf viele Fragen antwortete er ausführlich und gab uns durch anschauliche Beispiele einen guten Eindruck über sein Berufsleben. Wir waren sehr erstaunt, wie umfangreich seine Arbeitszeit ist und wie sorgfältig er vorgehen muss, um zu recherchieren. Bei allen Informationen beeindruckte uns bis zum Schluss seine lockere und direkte Art.“