AZ-BILDUNGSOFFENSIVE Nachwuchsreporter schreiben über Berufe-Schnitzeljagd bei Firma Gemünden

Von Robin Scholz und Antony Carreira (Die Autoren sind Schüler der Carl Zuckmayer Realschule plus in Nierstein)

NIERSTEIN/INGELHEIM. Wir, die Klasse 8a der Carl Zuckmayer Realschule plus und FOS Nierstein, waren bei der Baufirma Gemünden in Ingelheim. Weil wir am Projekt „Schüler lesen Zeitung“ der Allgemeinen Zeitung teilgenommen hatten, lud uns die Firma Gemünden als Partner der Aktion zu einer Berufe- Schnitzeljagd ein. Nach Zug- und Busfahrt wurden wir im großen Verwaltungsgebäude begrüßt. Wir durften uns in einen großen Raum setzen. Dort erfuhren wir einiges über die Firma Gemünden. So zum Beispiel, dass sie seit 1884 existiert, über 300 Mitarbeiter und jedes Jahr 30 Auszubildende hat. In Nierstein hat die Baufirma das „Schloss“ umgebaut und saniert und sie baut momentan den Grand Tower in Frankfurt, der mit 172 Metern das höchste Wohngebäude in ganz Deutschland werden soll. Nun begann die Berufe- Schnitzeljagd. Wir bekamen alle eine Karte, auf der berufliche Tätigkeiten standen, zum Beispiel Kündigung, Kalkulation und Ähnliches. Diese sollten wir verschiedenen Abteilungen zuordnen, die es in der Firma gibt.

In verschiedene Abteilungen Hineinschnuppern

Anschließend wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe besuchte zwei Abteilungen der Firma. Unsere Gruppe schaute bei der Personalabteilung und bei der Buchhaltung herein. Außerdem durften wir in das Chefbüro gehen und Herrn Allendorf „Guten Tag“ sagen. Er erklärte uns, dass der Grand Tower in einem Jahr bis zum 42. Stockwerk fertiggestellt sein müsste. Wir mussten den anderen Gruppen danach vorstellen, was wir in unseren Abteilungen erfahren haben. Wir fanden es interessant, was die Mitschüler über die anderen Abteilungen zu sagen hatten.

Rauf auf den Bagger, ran an die Mauer 

Im Anschluss gingen wir zum nahe gelegenen Betriebshof. Zu unserer eigenen Sicherheit mussten wir alle Helme aufziehen. Auf dem Betriebshof kamen wir zu einem Bagger. Dort trafen wir einen Fotografen der AZ. Er machte ein Foto für die Zeitung. Einer unserer Klassenkameraden durfte sich in den Bagger setzen. Witzig war, dass es genau der Schüler war, der vor dem Ausflug zu mir sagte: „Ich gehe nur mit, wenn ich Bagger fahren darf.“ Ein Maurer hatte für uns kleine Mauern vorbereitet, an denen wir selbst testen konnten, wie es ist, einen Stein auf den anderen zu setzen. Am Anfang wollte niemand es freiwillig ausprobieren. Nach ein paar Minuten versuchten es dann doch ein paar Schüler. Vom Betriebshof gingen wir direkt wieder zur Bushaltestelle, nachdem wir uns verabschiedet hatten. Weil es so richtig kalt war und wir auch noch auf den Bus warten mussten, waren wir alle endgültig durchgefroren. Wir fanden den Tag bei der Firma Gemünden sehr schön. Wir bedanken uns für einen tollen Einblick in das Firmen- und Baustellenleben.