Sparkasse fördert Zeitungsprojekt

Seit Jahren ist die Sparkasse mit im Boot, wenn die Verlagsgruppe Rhein-Main mit ihrer Bildungsoffensive „Schüler lesen Zeitung“ junge Leute anspricht. Warum?
Rathay: Wir wollen einen Beitrag leisten, um die Lesekompetenz junger Menschen zu fördern. Schon in der Schule ist es wichtig, mit dem Medium Zeitung vertraut zu werden.
Interview
Wieso ist dies so wichtig? Gerade auch für ein Kreditinstitut?
Rathay: Wir unterstützen sowieso schon alle Schulen in unserem Verbreitungsgebiet mit einem jährlichen Budget für Unterrichtsmaterialien und Projekte, „Schüler lesen Zeitung“ ist eine sinnvolle Ergänzung dieses Engagements.
„Schüler lesen Zeitung“ soll die Lesekompetenz fördern, warum ist dies so wichtig in einer Zeit, in der auch andere Medien zur Verfügung stehen, die Nachrichten und Neuigkeiten bieten?
Rathay: Man muss Bildung als gesamtgesellschaftlichen Auftrag sehen, uns ist es wichtig, auch Kontaktpflege zu Bildungseinrichtungen zu pflegen. Studien haben erwiesen, dass Bildung nicht von vielfältigem Medienkonsum herrührt – ein Fernseher oder ein Computer im Kinderzimmer sichern keine Bildung. Vielmehr sind die Pisa-Verlierer, so hat es eine aktuelle Untersuchung erwiesen, Opfer allzu großen Medienkonsums. Deshalb ist es wichtig, wie dies im Projekt „Schüler lesen Zeitung“ geschieht, Kompetenz zu vermitteln, auswählen und bewerten zu können. Dass dies bereits schon in Grundschulen gelingen kann mit dem Medium Zeitung, hat das Projekt gezeigt, das nun ja auch für Schüler der dritten und vierten Klassen angeboten wird.
Die Sparkasse ist nicht nur Geldgeber, ihr Haus bietet den Jugendlichen auch besondere Angebote – wie sehen diese aus?
Rathay: Teilnehmende Klassen können nach Anmeldung unser Haupthaus besichtigen. Außerdem gibt es verschiedene Vorträge, etwa zu den Themen „Bargeldloser Zahlungsverkehr“, „Berufsbild Bankkaufmann“ sowie Infos zum Thema „Wertpapiere und Börse“.
Was verspricht sich die Sparkasse von ihrem Engagement, wird sie es fortführen?
Rathay: Wir wollen unseren gesellschaftlichen Beitrag zur Bildung leisten, und dazu sind Initiativen gefragt wie „Schüler lesen Zeitung“. Und die Jahre, in welchen wir hier dabei sind, zeigen uns, dass es fruchtet. Wir können hier an einer Bildungsoffensive teilnehmen, die viele erreicht – und wir werden weiter dabei sein.
Das Gespräch führte
Susanne Müller