Mainzer Sparkasse unterstützt AZ-Projekt „Schüler lesen Zeitung“

Warum macht die Sparkasse Mainz bei der Aktion „Schüler lesen Zeitung“ mit?
Mann: Wir bilden mehr Jugendliche in der Sparkasse aus, als wir müssten, denn wir wollen unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen und die jungen Menschen fit für die Zukunft machen. Die Zeitung wird im Laptop-Zeitalter nicht mehr so gelesen wie noch zu meiner Jugend. Wenn sie wenigstens online gelesen werden würde, aber auch das wird nicht getan, so dass wir diese Aktion auch als eine gesellschaftliche Aufgabe betrachten, den Schülern das Zeitunglesen wieder näher zu bringen und dadurch auch die Lesekompetenz zu stärken.
Wie können die Schüler bei Ihnen im Hause tätig werden?
Mann: Bei uns können die jungen Leute am normalen Alltag in einer Geschäftsstelle teilnehmen, Einblicke gewinnen. Wir sind froh über jeden Schüler, der bei uns reinschnuppern möchte und das mit einem Artikel und Recherchearbeit verbinden kann. Vielleicht schließt sich ja bei Interesse ein Praktikum an und später eine Ausbildung, wenn der junge Mensch sich das Berufsbild näher angeschaut hat. Sollten die Schüler Wünsche äußern, worüber sie gerne schreiben möchten, dann werden wir alles versuchen, dies zu ermöglichen, genauso, wie wir ihnen Rede und Antwort stehen werden.
Was versprechen Sie sich von der Aktion?
Mann: Die Schüler müssen sich in einer sich immer schneller verändernden Welt zurecht finden, um nicht in ein Loch zu fallen. Diese Aktion bietet ihnen die Möglichkeit, sich auch näher rund um das Thema Geld zu beschäftigen und den richtigen Umgang mit Geld zu lernen, beispielsweise mit einem Girokonto.
Was können die Schüler ganz konkret lernen und mitnehmen?
Mann: Die Schüler werden bei uns die Arbeitsabläufe kennen lernen können: wie sieht das tatsächliche Arbeitsleben eines Bankkaufmanns aus? Nämlich nicht nur Geld und den ganzen Tag hinter dem Schalter stehen, sondern auf Menschen zugehen, sie dort abholen, wo sie gerade stehen. Und bei uns, und das werden den Schülern auch vermitteln, haben nicht nur Abiturienten eine Chance auf einen Ausbildungsplatz, sondern auch gute Realschüler, die Interesse zeigen an diesem Beruf und kommunikativ sind.
Das Interview führte Jörg Böhm