Zwei Wiesbadener Schüler erhielten mit ihren Familien eine exklusive Audienz beim Airbus A 380

Von
Felix Krebs
WIESBADEN Aufgrund unseres Artikels über den Airbus A 380 im Rahmen des Projektes „Schüler lesen Zeitung“ wurden mein Klassenkamerad und ich von der Deutschen Lufthansa AG zu einer Besichtigung des neuen Flugzeuges eingeladen.
Als wir am Flughafen ankamen, wurden wir von Dr. Hätty (Vorstandsmitglied der Lufthansa), Herrn Ogursky (Pressesprecher) und zwei weiteren Mitarbeiterinnen empfangen. Sie informierten uns über Einzelheiten des neuen Flugzeuges. Der Airbus ist etwa 80 Meter lang und 80 Meter breit. Seine Flügel haben etwa eine Tragfläche von 800 Quadratmetern, dieses entspricht ungefähr einem Haus mit Garten. Ein Triebwerk ist so groß wie der Rumpf eines normalen Jets. Das Flugzeug verbraucht trotz seiner Größe nur drei Liter Kerosin pro Passagier. Es kann je nach Sitzeinteilung 500 bis 800 Passagiere mitnehmen.
Der Airbus A 380 hat bereits 37 Testflüge absolviert. An Bord waren je 23 Flugbegleiter und vier Piloten sowie geladene Passagiere.
Ein Ticket nach New York wird 450 Euro kosten, dies ist nicht teurer als ein normaler Flug. Ab 2009 wird Lufthansa etwa 15 Maschinen in Betrieb nehmen. Nach dieser Einführung ging es durch zahlreiche Kontrollen dann endlich aufs Rollfeld. Am Airbus angekommen, mussten wir noch etwa zehn Minuten im Bus warten, da das Flugzeug erst vor einer Stunde aus Hongkong zurückgekommen war.
Als wir das Flugzeug betreten durften, konnten wir nur staunen. Im Airbus können drei Klassen untergebracht werden, die Business-, die etwas komfortablere Economy-Class und oben im Flugzeug die exklusive First-Class.
Am meisten beeindruckt war ich von den Sitzen der First-Class. Man kann sie zu einem Bett ausfahren, hat einen Bildschirm für Spiele, DVDs, Musik usw. Außerdem gefiel mir die Bar mit einer Sitzecke.
Der Ausflug zum Flughafen und die Besichtigung des Airbusses waren sehr beeindruckend.