Selztal-Schülerinnen machen mit bei Schubkarren-Rallye und Praktikum

NIEDER-OLM 17 Mädchen der siebten und achten Jahrgangsstufe der Selztalschule absolvierten jetzt ein eintägiges Praktikum beim Internationalen Bund (IB) in Mainz anlässlich des „Girls‘ Day“. Im Rahmen des Projektes „Schüler lesen Zeitung“, an dem diese Klasse derzeit teilnimmt, haben Nadine Simon, Yvonne Kockert, Caroliene Hahner und Melissa Müller einen Bericht über diesen Tag verfasst, den wir hier veröffentlichen:

Wir wurden von Teamleiterin Hass, Frau Gianotti und Herrn Eckhardt freundlich im Bistro begrüßt. Eingeteilt in zwei Gruppen ging es dann los. Wir vier Mädchen gingen zuerst in den „Galabereich“ (Garten- und Landschaftsbau). Nach einer Schubkarrenrallye über Hindernisse konnten wir an einem Vermessungsgerät, das man im Garten- und Landschaftsbau braucht, arbeiten. Anschließend durfte jede von uns eine Studentenblume eintopfen.
Nach einer kurzen Pause ging es weiter zu den Malern und Lackierern. Julia Dashtiary, Auszubildende im dritten Lehrjahr und ehemalige Schülerin unserer Schule, erklärte uns, was wir nun machen werden. Alles war vorbereitet. Unterstützt wurde sie von Katharina Klages, ebenfalls Auszu-bildende. Erst stiegen wir in weiße Overalls und fingen dann an. „Jede von uns durfte sich ein Bildmotiv aussuchen, das wir dann ausmalten. Ich habe mich für ein Vogelbild entschieden“, berichtet Caroliene. Unsere Lehrerin Christiane Allmann wollte von Julia wissen, warum sie sich für den Beruf des Malers und Lackierers entschieden habe. „Ich bin ein aktiver Mensch und brauche viel Abwechslung. Man braucht viel Durchhaltevermögen und muss sich schon gegen die Männer beweisen“, erklärte Julia. Das bestätigte auch ihre Kollegin. Beide junge Frauen sind in ihren Gruppen die Besten. Dann zeigten uns die Auszubildenden die Halle und wir konnten einigen Malern beim Arbeiten über die Schulter gucken.
Abschließend trafen sich alle zu einem Imbiss im Bistro. Wir bekamen eine Urkunde, einen „Schubkarrenführerschein“ und ein Schlüsselband. Wir durften unsere Bilder und Blumen mitnehmen – und da wartete auch schon der Bus auf uns.