Seit den 60er Jahren gibt es das Tierheim in Rüsselsheim. Sieben Personen haben es gegründet. Im Moment gibt es dort ungefähr 600 Tiere. Im Durchschnitt werden jedes Jahr etwa 500 Tiere abgegeben. Die Gründe dafür sind vielfältig: Zeitmangel, Allergien, Umzug zum Beispiel. Die derzeit neun Angestellten sorgen sich mit Helfern um Tiere vom Zwerghamster bis zum Tiger.
Ständig gibt es Probleme mit schwierigen Tieren. Für die Problemlösung sind die Angestellten da. Kranke Tiere werden gesund gepflegt oder in die Klinik gebracht. Nur im äußersten Fall werden Tiere eingeschläfert. Das Geld, das für Futter und anderes ausgegeben wird, kommt aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.
Kampfhunde, Ratten und Tiger sind besonders schwer zu vermitteln. Eine Mitarbeiterin berichtet: „Wer helfen will, muss mit Tieren liebevoll und ohne Angst umgehen können.“
Felix Willmann und
Steven Petruzzelli